Würzburg

MP+Nach Messerstichen in den Hals: "Wir können ruhig Freunde bleiben"

Weil er mindestens 14-mal auf einen Freund eingestochen hat, steht ein 28-Jähriger wegen versuchten Totschlags in Würzburg vor Gericht. Das Opfer verzeiht dem Täter.
Wegen versuchten Totschlags muss sich ein 28-Jähriger vor dem Landgericht in Würzburg rechtfertigen.
Foto: Daniel Peter (Symbolbild) | Wegen versuchten Totschlags muss sich ein 28-Jähriger vor dem Landgericht in Würzburg rechtfertigen.

An einem Januar-Abend dieses Jahres stach ein 24-Jähriger nach einem Streit mit einem Küchenmesser und einer Schere mindestens 14-mal auf einen Freund ein. Der 45-Jährige wurde im Gesicht, am Hals und im Schulterbereich getroffen. Eine Notoperation rettete ihm das Leben. Am zweiten Verhandlungstag vor dem Würzburger Landgericht räumte der Angeklagte ein, dass er "ausgerastet" sei und "mehrfach zugestochen" habe. Von einem vollumfänglichen Geständnis kann jedoch keine Rede sein. Denn der Angeklagte kann sich weder an den Auslöser für den Streit erinnern, noch an den Ablauf der Tat.

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