Würzburg

MP+Nach tödlichem Unfall auf der A7: Lkw-Fahrer muss ins Gefängnis

Bei einem Unfall auf der A7 verlor ein 61-Jähriger sein Leben. Warum das Gericht zu der Überzeugung kam, dass der Unfallverursacher gefährlich für die Allgemeinheit ist.
Nach einem tödlichen Unfall im Oktober 2020 auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit wurde der Lkw-Fahrer, der den Unfall verursachte, jetzt zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Foto: Michael Mößlein | Nach einem tödlichen Unfall im Oktober 2020 auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit wurde der Lkw-Fahrer, der den Unfall verursachte, jetzt zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit wurde im Oktober 2020 ein 61-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Schwandorf getötet. Der Mann wurde zwischen einem vorbeifahrenden Sattelschlepper und seinem auf der Standspur abgestellten Fahrzeug zerquetscht. Nun hat das Amtsgericht Würzburg den 40-jährigen Unfallverursacher wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt.Eine Bewährungsstrafe, wie sie bei ähnlichen Unfällen üblich ist, kam für die Vorsitzende Richterin Ruth Baumann nicht in Frage.

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