Kirchheim

Naturstein-Betrieb darf weiterhin Brunnenwasser nutzen

Ohne Wasserkühlung ist das Zersägen von Gestein eine staubige Angelegenheit.
Foto: Christian Ammon | Ohne Wasserkühlung ist das Zersägen von Gestein eine staubige Angelegenheit.

Beim Sägen von Gesteinsplatten entstehen Staub und Hitze. Um dies zu begrenzen, verwenden die Firmen der Naturstein-Branche größere Mengen an Wasser. Das Kirchheimer Traditionsunternehmen Zeidler & Wimmel zieht dafür in erster Linie das Niederschlagswasser heran, das von den Dächern der Firmengebäude gesammelt wird. Reicht dieses nicht, greift die Firma auf einen eigenen Brunnen zurück. Das zum Sägen verwendete Wasser fließt danach in eine Kläranlage, wird aufbereitet und wieder dem Wasserkreislauf zugeführt.

Der Gemeinderat hat nun einer weiteren Wasserentnahme zugestimmt. Die Gemeinderäte empfehlen jedoch, die Entnahme auf 15 000 Kubikmeter zu begrenzen. Sie begründen dies mit dem gesunkenen Grundwasserspiegel. Die Wasserrechtsbehörde im Landratsamt Würzburg hatte die Gemeinde zu einer Stellungnahme für die Entnahme von 25 000 Kubikmetern aufgefordert. Ursprünglich waren 36 000 Kubikmeter erlaubt, tatsächlich genutzt wurde jedoch in den vergangenen zehn Jahren nur eine Wassermenge zwischen 600 und 6000 Kubikmetern. Die unbefristete Erlaubnis stammte von 1966 und musste nun, um nicht zu verjähren, verlängert werden.

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