Notruf an Söder: Barbara Stamm und Träger der Behindertenhilfe fordern Ausgleich

Kinder und Jugendliche mit Behinderung konnten wegen Corona nicht behandelt werden. Jetzt drohen den Förderschulen und Tagesstätten auch noch Verluste in Millionenhöhe.
Therapeutinnen und Therapeuten aus der Behindertenhilfe spannten am Montag Abend symbolisch vor der Staatskanzei in München einen Rettungsschirm auf.
Foto: Ernst-Albrecht von Morau | Therapeutinnen und Therapeuten aus der Behindertenhilfe spannten am Montag Abend symbolisch vor der Staatskanzei in München einen Rettungsschirm auf.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Therapieangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung immer wieder ausgefallen, weil Förderschulen und Tagesstätten schließen mussten. Doch während die niedergelassenen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden Hilfe durch den bundesweiten Rettungsschirm bekamen, fürchten die Träger der Behindertenhilfe, auf ihrem Defizit sitzen zu bleiben.    Viele Förderschulen könnten das gar nicht stemmen, warnt Barbara Stamm, die Vorsitzende der Lebenshilfe in Bayern und ehemalige Landtagspräsidentin.

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