Würzburg

Polizei Unterfranken nach Messerattacke:  Keine Bilder von Opfern teilen

Namen und Bilder der Opfer des Würzburger Messerangriffs werden jetzt in den sozialen Netzwerken verbreitet. Warum die Polizei dringend darum bittet, das nicht zu tun.
Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet darum, die Namen und Bilder der Opfer des Würzburger Messerangriffs nicht weiter in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.
Foto: Silvia Gralla | Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet darum, die Namen und Bilder der Opfer des Würzburger Messerangriffs nicht weiter in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Drei Menschen sind beim Messerangriff am Freitag in Würzburg grausam getötet worden. Jetzt kursieren Namen und Fotos von Verstorbenen und werden zahlreich in den sozialen Netzwerken verbreitet. Das Polizeipräsidium Unterfranken sieht das sehr kritisch. In einem aktuellen Post auf Facebook bittet die Polizei darum, die Bilder und Namen der Opfer nicht zu verbreiten.

Sie stellt die Frage: "Gedenken wir den Opfern, indem wir Fotos und Namen veröffentlichen?" Die Antwort des Polizeipräsidiums ist klar:   

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"Nach den schrecklichen Ereignissen vom Freitag in Würzburg ist es richtig und wichtig, den Opfern zu gedenken. Auch wir sind tief betroffen und in Gedanken bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden.

Nicht richtig ist es aus unserer Sicht, die Namen und noch schlimmer Fotos der Verstorbenen im Internet zu verbreiten und teilweise für politische Botschaften zu missbrauchen.

Denkt bitte an die Angehörigen, die den schmerzlichen Verlust eines geliebten Menschen verkraften und verarbeiten müssen. Die Verbreitung der Namen und Fotos in den sozialen Medien ist hier nicht hilfreich und zeugt eben nicht von wirklicher Anteilnahme. "

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