Würzburg

MP+Präsident des Zentralrats der Juden: Der Würzburger Josef Schuster bewirbt sich für weitere vier Jahre

Die Rolle des Mahners gegen Menschenfeindlichkeit würde Josef Schuster gerne aufgeben. Warum das auch nach acht Jahren im Amt illusorisch ist - und er weitermachen will.
Gefragter Mahner: Der Würzburger Arzt Josef Schuster kandidiert für eine dritte Amtszeit als Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Foto: Benjamin Brückner | Gefragter Mahner: Der Würzburger Arzt Josef Schuster kandidiert für eine dritte Amtszeit als Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Josef Schuster bewirbt sich um eine dritte Amtszeit als Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das kündigte der Arzt aus Würzburg in einem Gespräch mit dieser Redaktion an. Die Wahl findet am Sonntag, 27. November, in Frankfurt statt. Dort tagt die Ratsversammlung, die Vertretung der rund 100 jüdischen Gemeinden hierzulande. Ein Gegenkandidat für Schuster, der das Amt seit 2014 innehat, ist nicht in Sicht.Der 68-Jährige hat sich in den vergangenen acht Jahren einen Ruf als Mahner gegen alle Formen von Menschenfeindlichkeit erworben.

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