Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe den hungerstreikenden Iranern in Würzburg mündlich mitgeteilt, dass die vier dort vorliegenden Fälle bearbeitet worden seien. Das sagte Baset Soleimani, Sprecher der protestierenden Iraner am Freitag. Nach dieser Nachricht hätten alle Männer ihre zum Teil seit Wochen zugenähten Lippen wieder geöffnet. Auch den Hungerstreik hätten sie beendet. Lediglich Mohammad Hassanzadeh Kalali verzichte weiterhin auf Nahrung. Er fordert nach wie vor eine schnelle Auskunft des Auswärtigen Amts, damit das Verwaltungsgericht Regensburg seinen Fall endlich bearbeiten kann. Neben ihm warten noch drei weitere Asylbewerber auf einen Gerichtstermin.
WÜRZBURG