Remlingen

Remlinger trauern farbenfroh um Ramona Siegordner

Ramona Siegordner       -  Ramona Siegordner bei ihrem Abschied als Faschingsprinzessin im Dezember 2017: Am Sonntag kam sie bei einem Motorradunfall ums Leben.
Foto: Mechtild Buck | Ramona Siegordner bei ihrem Abschied als Faschingsprinzessin im Dezember 2017: Am Sonntag kam sie bei einem Motorradunfall ums Leben.

In Remlingen hat es sich in Windeseile herumgesprochen: Die 22-jährige Motorradfahrerin, die am Sonntag bei einem Verkehrsunfall bei Wertheim-Reicholzheim (Main-Tauber-Kreis) ums Leben kann, war Ramona Siegordner. Entsprechend groß wird die Anteilnahme sein, wenn sie am Freitag um 14.30 Uhr am Remlinger Friedhof beigesetzt wird.

Denn wie ihre Eltern war auch Ramona Siegordner schon seit Jahren eine feste Größe in der Remlinger Faschingsgesellschaft (RFG). Ihr Vater Norman Siegordner ist deren Sitzungspräsident, Mutter Ute Siegordner organisiert den Jugendfasching und sie selbst war 2016/17 die Faschingsprinzessin an der Seite von Fabian Schüppert. Jahre zuvor war sie auch schon Kinderprinzessin gewesen.

Ramona Siegordner war seit frühester Jugend im Fasching aktiv, acht Jahre lang Tanzmariechen, hat die verschiedenen Tanzgruppen durchlaufen und war zuletzt in der Prinzengarde aktiv. Sie bewährte sich auch in der Bütt und hat fast alle Tanzgruppen der RFG Remlingen trainiert.

„Ramonas Leben war immer fröhlich und bunt“, schrieb ihre Familie in der Todesanzeige. Daher bitten sie die Trauergäste auch, „in farbenfroher Kleidung von ihr Abschied zu nehmen“.

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