Würzburg

Schwerkranken Vermieter betrogen: Freiheitsstrafe für Polizisten

Das Würzburger Schöffengericht nahm dem Angeklagten in dem verzwickten Betrugsfall vieles nicht ab: Jetzt wurde der 42-Jährige zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt.
Urteil gesprochen: Ein vom Dienst suspendierter Polizist muss wegen Drogendelikten und Betrugs in Haft.
Foto: Silvia Gralla | Urteil gesprochen: Ein vom Dienst suspendierter Polizist muss wegen Drogendelikten und Betrugs in Haft.

Wegen  Drogendelikten und Betrugs in einem besonders schweren Fall mit einer Schadenssumme von mindestens 54 000 Euro ist ein 42- jähriger vom Dienst suspendierter Polizist am Freitag in Würzburg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und  drei  Monaten verurteilt worden. Dass er keine Polizei-Uniform mehr tragen wird, hatte für den bis zur vorläufigen Suspendierung im Oktober 2017 bei der Polizeidirektion Tauberbischofsheim tätigen Beamten schon vor der Urteilsverkündung des Schöffengerichts festgestanden.  Das Opfer des 42-Jährigen: sein todkranker Vermieter.

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