Würzburg

Science Camps: Kooperation der Würzburger Wissenschaftsförderung geht weiter

Wissenschaft vernetzen und Kindern und Jugendlichen zugänglich machen. Das sind die Ziele des Netzwerks Wissen². Nun wird die Zusammenarbeit mit der Stadt Würzburg verlängert.
Kooperationsvereinbarung zwischen Netzwerk WISSEN² und der Stadt Würzburg: Die Zusammenarbeit soll auch in Zukunft weiter bestehen. Darüber freut sich auch Bürgermeisterin Judith Jörg.
Foto: Johannes Kiefer | Kooperationsvereinbarung zwischen Netzwerk WISSEN² und der Stadt Würzburg: Die Zusammenarbeit soll auch in Zukunft weiter bestehen. Darüber freut sich auch Bürgermeisterin Judith Jörg.

Seit mittlerweile rund fünf Jahren arbeiten die Stadt Würzburg und das sogenannte "Netzwerk Wissen²" eng zusammen. Dieses Netzwerk versteht sich selbst als "Würzburger Initiative an der Schnittstelle von Schulen und Wissenschaft". Im botanischen Garten der Universität Würzburg wurde nun die Kooperation von lokalen Akteuren der Stadtverwaltung sowie wissenschaftlichen Einrichtungen weiter verlängert und schriftlich festgehalten, worüber sich alle Beteiligten sehr glücklich zeigten.

Der Vertrag wird besiegelt, von links nach rechts: Prof. Dr. Hartwig Frimmel (Mineralogisches Museum), Dr. Ebert (ZAE), Christoph Petschenka (Geschäftsführer Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.), Prof. Dr. Thomas Trefzger  (M!ND Center), Robert Grebner (Präsident FH W-S), Judith Jörg (Bürgermeisterin Stadt Würzburg) und Prof. Dr. Markus Riederer (Leiter des Botanischen Gartens in Würzburg).
Foto: Johannes Kiefer | Der Vertrag wird besiegelt, von links nach rechts: Prof. Dr. Hartwig Frimmel (Mineralogisches Museum), Dr. Ebert (ZAE), Christoph Petschenka (Geschäftsführer Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.), Prof. Dr.

Im Jahr 2014 bekam Würzburg den Titel als "Stadt der jungen Forscher". Schon während der langen Bewerbungsphase habe man damals gemerkt, dass es in der Stadt zahlreiche wissenschaftliche Anbieter und Initiativen gibt, die man nur öfter an einen Tisch setzen müsse, erklärte Nadine Bernard, die Leiterin des kürzlich gegründeten Würzburger Bildungsbüros. Aus diesem Grund rief man 2015 das "Netzwerk Wissen²" ins Leben, um durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Wissenschaft besser vernetzen und fördern zu können. "Nachdem nun kürzlich auch das Würzburger Bildungsbüro gegründet wurde, ist es an der Zeit, die schon bestehenden Leitlinien der Kooperation auch schriftlich festzuhalten", so Bernard.

Das Treffen zur  Kooperationsvereinbarung fand im Botanischen Garten Würzburg statt. 
Foto: Johannes Kiefer | Das Treffen zur  Kooperationsvereinbarung fand im Botanischen Garten Würzburg statt. 

Wer bildet das Netzwerk?

Neben dem Bildungsbüro als Vertretung der Stadt setzt sich das "Netzwerk Wissen²" aus einer Reihe verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen in Würzburg zusammen. Hierzu gehören etwa die Universität, die Fachhochschule und die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF), aber auch das Fraunhofer-Institut, das M!ND-Center und das Rudolf-Virchow-Zentrum sowie einige weitere. Gemeinsam gelang es dem Netzwerk in den vergangenen Jahren, insbesondere an Schulen wichtige Impulse in der lokalen Wissenschaftsförderung zu setzen. So wurden seit 2014 rund 115 Schul-Wissenschaftskooperationen im Rahmen von vier Förderwettbewerben finanziell und ideell - durch die Vernetzung mit Kooperationspartnern - unterstützt. Auch wurden fünf Kooperationsbörsen organisiert, welche die Vernetzung zur Wissenschaft vereinfachen sollen.

Neue Herausforderung: Angebote über die Schule hinaus ausbauen

Im Zuge der Vertragsunterschrift wurde nicht nur auf bereits Erreichtes zurückgeblickt, sondern auch über neue Herausforderungen und Perspektiven gesprochen. Ein grundlegendes Ziel ist es, neue Zugänge zu den Angeboten des Netzwerks zu schaffen. Bisher sei das Netzwerk hauptsächlich über schulische Veranstaltungen in Erscheinung getreten, der Zugang zur Wissenschaft solle in Zukunft jedoch auch über die Schule hinaus weiter ausgebaut werden, so Markus Elsholz, der Geschäftsführer des M!ND-Centers. Er erklärte: "Nachwuchsforscher sollen sich nicht nur als Schülerinnen und Schüler, sondern auch als Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten auseinandersetzen können."

Auch Beispiele zur Umsetzung dieser Ziele werden genannt: Mit geplanten "Science Cafés" und "Science Camps" sollen beispielsweise gezielt Möglichkeiten geschaffen werden, damit sich interessierte Kinder und Jugendliche auch in ihrer Freizeit mit der Wissenschaft beschäftigen können. Weitere Möglichkeiten sind unter anderem "Science Slams" sowie der offene Zugang zu Laboren durch sogenannte "OpenLabs".

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