Würzburg

MP+Stiche in den Hals: 24-Jähriger wegen versuchten Totschlags verurteilt

Mindestens 14-mal hat ein junger Mann mit Messer und Schere einem Freund in den Hals gestochen. Dafür stand er in Würzburg vor Gericht. Warum er ausgerastet ist, weiß er nicht mehr.
Am Landgericht Würzburg fielt das Urteil über einen 24-Jährigen, der einen Freund mit Messer und Schere schwer verletzte.
Foto: Daniel Peter (Symbolbild) | Am Landgericht Würzburg fielt das Urteil über einen 24-Jährigen, der einen Freund mit Messer und Schere schwer verletzte.

Nach einem Streit an einem Januar-Abend dieses Jahres stach ein 24-Jähriger mit einem Küchenmesser und einer Schere mindestens 14-mal auf einen Freund ein. Der 45-Jährige wurde im Gesicht, am Hals und im Schulterbereich getroffen. Er überlebte, weil ein Nachbar wegen Ruhestörung die Polizei rief. Das Landgericht Würzburg verurteilte den Täter am Montag wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren, die durch eine Therapie verkürzt werden kann.Am zweiten Verhandlungstag Ende November, räumte der Angeklagte ein, dass er "ausgerastet" sei und "mehrfach zugestochen" habe.

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