Würzburg

Trotz Lockdown: Polizei muss erneut Partys auflösen

Obwohl privates Feiern während des zweiten Lockdowns im November verboten ist, musste die Polizei am Wochenende wieder ausrücken. Zwei Partys wurden aufgelöst.
Weil am Wochenende erneut Partys trotz Verbot gefeiert wurden, musste die Polizei ausrücken.
Foto: Chalabala (iStockphoto) | Weil am Wochenende erneut Partys trotz Verbot gefeiert wurden, musste die Polizei ausrücken.

Noch immer befindet sich Deutschland im Teil-Lockdown. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur Angehörige zweier Hausstände treffen, das haben Bund und Länder beschlossen. Feiern in Wohnungen und privaten Einrichtungen sind verboten. Ziel ist es, die Zahl der Neuinfektionen zu senken und so zu verhindern, dass das Gesundheitssystem überlastet wird. 

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Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 86,76 in der Stadt Würzburg und 93,04 im Landkreis (Stand Montag 8 Uhr). Immer wieder, so heißt es auch vom Robert-Koch-Institut (RKI), sollen private Feiern maßgeblich dafür sein, dass sich das Coronavirus weiter verbreitet. In Würzburg hat die Polizei am Wochenende ein weiteres Mal zwei Partys aufgelöst.

Gegen 22 Beteiligten wurden Bußgeldverfahren eingeleitet

Am Freitagabend, um 23.25 Uhr, stellte eine Polizeistreife eine Party in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Oberdürrbach fest. Wie die Polizeiinspektion Würzburg berichtet, befanden sich dort insgesamt elf Jugendlichen aus unterschiedlichen Haushalten.

Am Samstagabend, gegen 23.50 Uhr, wurden insgesamt elf Personen in der Haugerpfarrgasse in der Innenstadt bei einer WG-Party angetroffen. Beide Partys wurden laut Polizei aufgelöst und die Gäste nach Hause geschickt. Gegen alle Beteiligten wurde ein Bußgeldverfahren nach der Infektionsschutzverordnung eingeleitet, heißt es im Polizeibericht weiter.

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