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Unterm Strich: Die 12 Lieblingsglossen unserer Autoren

Was fällt Ihnen eigentlich ein? Unsere Autorinnen und Autoren erklären, warum sie Glossen schreiben, berichten von Leserreaktionen und stellen ihre Lieblingstexte vor.
Die Redaktion der Main-Post am Würzburger Heuchelhof.
Foto: Daniel Peter | Die Redaktion der Main-Post am Würzburger Heuchelhof.

Seit 20 Jahren, seit Mai 2001, gibt es in der Main-Post auf der Titelseite die Glosse unten, eben unter dem Strich. Zwölf unserer Autoren stellen ihre liebsten Stücke vor.

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Stefanie Dürr
Foto: Christoph Weiß | Stefanie Dürr

Stefanie Dürr: Ich bin Themenmanagerin in der Main-Post-Zentrale in Würzburg und schreibe seit Januar 2020 für "Unterm Strich" – somit bin ich also noch ein relativ neues Mitglied der Glossen-Gruppe. Auf die Ideen zu meinen "Strichen" komme ich zum einen durch skurrile Randnotizen in verschiedenen Medien. Zum anderen lasse ich mich von alltäglichen Situation inspirieren, die zu bizarr und komisch sind, um meiner Meinung nach unkommentiert bleiben zu können. Durch das Überzeichnen lässt sich das Absurde daran meist noch deutlicher herausstellen – und der ein oder andere Leser fühlt sich möglicherweise ertappt (ich nehme mich davon natürlich nicht aus). Deshalb freue ich mich auch immer, wenn ich zu meinen Glossen Rückmeldungen à la "das kommt mir irgendwie bekannt vor" bekomme. Das war auch bei einem meiner eigenen "Striche" so: "Mit Fitness-Barbie zum Bikini-Body".

Unterm Strich: Mit Fitness-Barbie zum Bikini-Body

Körperliche Schmerzen – also richtige, kein Schnitt in den Finger oder ein aufgeschürftes Knie – waren für mich bis vor kurzem unbekannt. Bis ich mich aufgrund meines dank Chips und Kuchen zunehmenden körperlichen Verfalls dazu entschloss, Home-Workouts eine Chance zu geben. Gefühlt rollt ja gerade halb Deutschland bei sich im Wohnzimmer die Yoga-Matte aus, um sich via Internet von gestählten Fitness-Youtubern, Yoga-Profis oder Personal Trainern drillen zu lassen.
Mir gefällt dabei vor allem der Gedanke, unbeobachtet mein Fitness-Level auf einen Stand zu bringen, den andere wohl als „normal“ bezeichnen würden. Nach einigem Hin und Her entschied ich mich, den Videos einer deutschen Fitness-Influencerin eine Chance zu geben. Sah ja eigentlich recht einfach aus. Außerdem trainieren weltweit Millionen Menschen mit der beim Sport erstaunlich stark geschminkten 23-Jährigen, die jeden Barbie-Doppelgänger-Wettbewerb haushoch gewinnen würde.
Nach den ersten 20 Minuten „Full Body Workout“ bin ich nicht nur körperlich am Ende – mir stellen sich auch folgende Fragen: Wie um Himmels willen soll ich weitere 25 Minuten durchhalten, ohne bleibende Schäden davonzutragen? Und warum ist mein Kopf krebsrot, die Frau im Fernseher aber sieht immer noch aus wie ein (stark geschminkter) Engel ohne ersichtlichen Schweißfluss? Was körperliche Schmerzen sind, habe ich dann aber erst am nächsten Tag erfahren – und so völlig neue Muskelgruppen kennengelernt. Mein Fazit nach einer Woche Home-Workout: Vielleicht bin ich doch eher der Radfahr-Typ.
Tim Eisenberger
Foto: Patty Varasano | Tim Eisenberger

Tim Eisenberger: Ich bin Volontär seit April 2020 und aktuell in der Sportredaktion. Zuvor hab ich in den Lokalredaktionen Würzburg und Kitzingen gearbeitet. Dort kam ich auch zum ersten Mal mit Glossen in Berührung. Der großartige Glossist Holger Welsch, der mittlerweile im Ruhestand ist, war in Würzburg eine Art Glossen-Vorbild und Inspiration für mich. Bis Anfang diesen Jahres habe ich hauptsächlich Glossen in Lokalteilen veröffentlicht, jetzt schreibe ich seit vier Monaten auch für Unterm Strich. Ich schreibe Glossen, weil es mir extrem viel Spaß macht dabei meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit Meinungen unterhaltsam zum Ausdruck zu bringen. Die Reaktionen auf meine Glossen waren meist positiv, aber ein Leser warf mir mal vor, dass ich meine Unterhose nur alle drei bis vier Jahre wechseln würde und man mir deshalb nicht gestatten sollte, Glossen zu schreiben. Meine Lieblingsglosse war: "Die Welt im Jahr 2032".

Unterm Strich: Die Welt im Jahr 2032

Wir schreiben das Jahr 2032: Gerade hat Deutschland und die Welt die dritte Welle der Covid-29-Pandemie hinter sich gebracht. Der ehemalige Bundeskanzler Armin Laschet musste bereits zu Beginn der zweiten Welle seinen Hut nehmen. Interimsweise übernahm Markus Söder, der nach der erfolgreichen Bekämpfung der Covid-23-Pandemie mittlerweile als König von Bayern regiert, auch das Amt des Bundeskanzlers.
Das Ministerium für Virologie, das nach der Bundestagswahl 2021 Christian Drosten übernahm, wird mittlerweile von Michael Wendler und Attila Hildmann geleitet. Die Partei Querdenken 0815 ist im Parlament die stärkste Kraft. Bundeskanzler Philipp Amthor regiert unter Wendlers und Hildmanns Gnaden, weil der Schlagerstar, der mit seinem Hit „Heineken schmeckt besser als Corona“, seit fünf Jahren auf Platz 1 der Single-Charts ist, keine Lust auf Treffen mit US-Präsident Kanye West hat.
Unter anderem der große Altersunterschied der beiden First Ladies Laura Müller und Kim Kardashian sorgt für Spannungen zwischen dem Wendler und dem einst mächtigsten Mann der Welt. Diesen Titel hat mittlerweile Elon Musk inne. Mit seiner Giga-Fabrik und seinem Weltraum-Bahnhof residiert er auf dem Mond, wo er mithilfe von Hologrammen und 8G-Netzwerk eine Art Paralleluniversum aufgebaut hat. Dort leben all die Menschen, die Musk im Rahmen der Covid-23-Impfung erfolgreich gechippt hat. Schöne neue Welt, denkt sich Karl Lauterbach. Dann richtet er sich seine Krawatte zurecht (ja, so weit ist es gekommen) und marschiert zu Markus Lanz in die Sendung.
Gerhard Fischer
Foto: Angie Wolf | Gerhard Fischer

Gerhard Fischer: Ich bin Reporter in der Rhön und manchmal auch im Grabfeld. Wer in dieser rauen Gegend überleben will, muss sich auch innerlich zurüsten mit einer ironischen Grundhaltung und einem ausreichenden Satz von Sarkasmus. Glossen schreibe ich eigentlich schon immer, im Lokalen mache ich mir als „Rhönkauz“ so meine Gedanken. Zum „Unterm-Strich“-Team zähle ich von Anfang an, zumindest glaube ich das. Wenn einem Sätze wie „Es gibt kein richtiges Leben im valschen“ gefallen, dann hat man den Drang, den Menschen immer mal von seinem selbst gebauten hohen Thron zu stoßen. Insofern ist das Glossenschreiben ein höherer pädagogischer Auftrag. Wenn der eine oder andere Leser, die eine oder andere Leserin dabei ins Schmunzeln kommt oder gar lauthals lachen kann, dann ist die Welt ein Stück besser geworden. Eine schöne Erinnerung mailte mir eine Kollegin, die in einem Flieger sitzend das „Unterm Strich“ las und zum Erschrecken von Passagieren und Personal laut losprusten musste. Der Eingangssatz hatte die Themen Brexitverhandlungen und Nachwuchs Archie bei Meghan und Prinz Harry zum Thema: „Endlich, endlich gibt es wieder einen Briten, der eine klare Entscheidung getroffen hat, ob er drinbleiben oder lieber raus will“.    

Unterm Strich: Baby Archie Harrison und die Bayern

Endlich, endlich gibt es wieder einen Briten, der eine klare Entscheidung getroffen hat, ob er drinbleiben oder lieber raus will. Seit Mittwoch kennt den putzigen Kerl alle Welt, obwohl er sich doch erst am Montag entschlossen hat, den Mutterleib zu verlassen, sozusagen als Mexit auf einer vom Brexit hin und her schwankenden Insel. Herzogin Meghan und Prinz Harry sind also zum ersten Mal Eltern geworden, Prinz Charles zum vierten Mal Opa.
Beim Enkelchen harrt er aber nicht aus, sondern reiste pflichtgemäß mit seiner Camilla nach Deutschland. Dabei nahm er schon einmal Geburtsgeschenke für den Enkel mit. Vom Bundespräsidenten zum Beispiel gab es einen Teddy. Das Geschenk ist politisch mehrfach zu deuten. Der Teddy mit dem Knopf im Ohr ist von Steiff, erinnert also an das Protokoll am britischen Hof. Mag sein, dass Frank-Walter Steinmeier aber auch sagen will, dass sich die Briten einen Bärendienst erweisen, wenn sie den Brexit wahr machen. Prinz Harry, der ja kraft seiner Ehefrau sein Glück in der transatlantischen Achse sucht, sollte sich selbst seine Gedanken machen, wohin die Orientierung Richtung USA langfristig führt.
Aus Bayern gab es für das neue Mitglied des britischen Königshauses ein Geschenk von ganz anderem Kaliber, nämlich eine kleine, echt bayerische Lederhose. Sie dürfte so zäh sein wie die Brexit-Verhandlungen der vergangenen Monate. Söder wünscht sich, dass das Baby namens Archie Harrison frühzeitig die bayerische Lebensart erfährt. Die unterscheidet sich ja kaum von der britischen. Denn in Sussex wie in Sonthofen gilt: "Mia san Mia!"
Helmut Glauch
Foto: Angie Wolf | Helmut Glauch

Helmut Glauch: Ich bin Reporter in Schweinfurt. Glossen habe ich schon immer geschrieben in nun bald 35 Jahren Reporterleben. Zunächst in Mundart, dann launige Wochenrückblicke auf Land und Leute im Grabfeld, meinem langjährigen Einsatzgebiet. Seit 2017 gehöre ich zum „Strich-Team“. Glossen, sind für mich ein Gegenentwurf zum journalistischen Alltag, in dem es um faktensichere und objektive Betrachtung der Dinge geht. In der Glosse darf man blödeln, mit Sprache spielen, mit Wörtern jonglieren – und auch mal den Spiegel vorhalten. Hat was von Therapie aus dem Berichterstatter-Modus ins Land des Lächelns zu wechseln. Meist sind es kleine Erlebnisse, die in mir zu Glossen reifen und dann „ganz einfach raus“ müssen. So wie „Die Lust am Maskenbau“, für die ich viele nette Mails bekommen habe. Der Lockdown war jung, die Hoffnung groß, dass alles bald vorbei ist. Die darin beschriebene BH-Körbchenmaske gibt´s wirklich. Kann man heute halt nicht mehr tragen, ist nicht wirklich FFP-2.

Unterm Strich: Die Lust am Maskenbau

Echte Atemschutzmasken sind rar, sorgen aber für ein Gefühl von Schutz in Zeiten, in denen man jedes Quäntchen davon gebrauchen kann. Also ran an Stoff, Nadel und Faden, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, aus irgendwas ein selten fachlich einwandfreies Ding zu basteln, das sich irgendwie zur ständig größer werdenden Familie der Mundmasken zählen darf. Glücklich ist in Zeiten großer Gefahr, wer eine Frau an seiner Seite weiß. Denn vor allem die kleineren Körbchengrößen jener an normalen Tagen die Büste stützenden Wäschestücke können auch im Kampf gegen das Virus eine zumindest seelische Stütze sein.
Meine Frau hat mir einen BH, der seine besten Tage hinter sich hat, zur Verfügung gestellt. Sind die beiden lieb gewordenen Hälften erst einmal schweren Herzens mit der Schere getrennt, braucht es nur noch ein paar Schnitte und ein Stück Hosengummi, und aus der Hülle für die Fülle werden zwei Kappen vor der Pappen. Männer, deren Frauen beim Büstenhalter-Kauf nicht an Körbchen, sondern eher an Körbe denken, sollten allerdings darauf achten, dass die Augen frei bleiben. Nicht, dass sie mit eingeschränkter Sicht, etwa beim Einkaufen, gegen die Regale rennen und von Klopapierbergen begraben werden.
Ich jedenfalls habe meine Freude an meiner Selfmade-Mundbedeckung mit persönlicher Bindung. Auch, wenn der BH-Verschluss überm Ohr zugegebenermaßen noch ein wenig stramm sitzt. Ich bin aber guter Hoffnung, dass ich auf meine alten Tage so doch noch herausfinde, wie die verflixten Dinger eigentlich wieder aufgehen.
Jonas Keck
Foto: Angie Wolf | Jonas Keck

Jonas Keck: Ironie hat in einer Glosse nichts verloren – absolut gar nichts. Hunderttausend Mal schlechter wird der Text, wenn der Autor auch noch maßlos übertreibt. Sinnentleerte Stilmittel sollen sprachlichen Sachverstand signalisieren, sagen selbsternannte Spezialisten. Und was sollen diese rhetorischen Fragen immer? Auch bei der Worterfindungswut mancher Glossenfabulanten kann man als Leser schon mal die Lust verlieren, all die gutgemeinten Gag-Orgien und Esprit-Eskapaden entziffern zu wollen. Ich verstehe „Unterm Strich“ als spielerische Auseinandersetzung mit einem nachrichtlichen Thema – wie zum Beispiel in „Galaktische Ferngespräche.“ Wenn ich mich nicht gerade an Glossen versuche, recherchiere und schreibe ich für die Regionalredaktion. Mein Name steht erst seit drei Jahren gelegentlich über „Unterm Strich“. Erfahrenere Kollegen empfehlen, Glossen mit einer Pointe zu beenden. Ich bin da eher skeptisch, aber versuchen wir es mal: eine Pointe.

Unterm Strich: Galaktische Ferngespräche

Hinter dem Mond zu leben, ist bald kein Grund mehr für Rückständigkeit. Die Raumfahrtbehörde Nasa hat Nokia dazu auserkoren, ein Mobilfunknetz auf dem Himmelskörper aufzubauen. Ziel sei es, das Netz bis Ende 2022 auf die Beine zu stellen. Bald wird also Realität, was für viele Regionen in Deutschland noch vollkommen absurd erscheint: Handyempfang und Internet an dünn besiedelten Orten.
Hierzulande braucht man bei technischen Schwierigkeiten nicht vor der nächsten Mondfinsternis auf einen Servicemitarbeiter zu hoffen. Scheitern jedoch die galaktischen Ferngespräche, können sich Kunden an das Kontrollzentrum der Nasa wenden: „Houston, wir haben ein Problem! Der Mond nimmt nicht ab.“ Doch das soll dem Unternehmen zufolge natürlich nicht vorkommen. Nokias Netzwerk werde Kommunikationsmöglichkeiten mit hohen Übertragungsraten schaffen, damit zum Beispiel Mondfahrzeuge aus der Ferne kontrolliert werden können. So will der finnische Telekommunikationskonzern laut eigenen Angaben dabei helfen, „den Weg hin zu einer dauerhaften Präsenz von Menschen auf der Mondoberfläche zu ebnen“.
Beim Ebnen hätte man jedoch besser mit den Mondkratern angefangen. Denn im Vergleich zu den Funklöchern sind die Schlaglöcher dort ein Problem astronomischen Ausmaßes. Schlecht befahrbare Wege entlang der Milchstraße sind eine Zumutung für Raumfahrer. Auch die Vehikel leiden unter den unbegradigten Kratern. Die Lieferzeiten auf den Mond für trabantentaugliche Stoßdämpfer sind lang. Das war schon in der DDR so.
Nadine Klikar
Foto: Angie Wolf | Nadine Klikar

Nadine Klikar: Unverschämt bin ich und unbelehrbar noch dazu. Die Chefredaktion möge mir doch bitte am besten gleich das Schreiben verbieten. Geerntet habe ich neben ein paar trauriger Tomaten und etwas Basilikum in meinem Garten also auch schon reichlich Kritik für meine Glossen. Was mich aber nicht davon abhält, seit 2017 für unser „Unterm Strich“ zu schreiben. Ansonsten bin ich am Printdesk Mantel für den überregionalen Teil der Main-Post mitverantwortlich und ziehe meine Ideen daher vor allem aus tagespolitischen Ereignissen. So auch bei meinem Lieblingsstück „Der Trump im Mond“. Die Glosse ist das Salz in der Suppe des journalistischen Einerleis. Man kann das Gericht auch ohne servieren, aber mal ehrlich, welchen Sinn hätte das? Nicht jeder Salz verträgt, aber es macht eben auch sehr Vielen Appetit auf mehr. Daher freue ich mich auf weitere 20 Jahre „Unterm Strich“, sicher auch mit dem ein oder anderen Beitrag von mir, sofern mir die Chefredaktion nicht doch noch das Schreiben verbietet.

Unterm Strich: Der Trump im Mond

Ivanca Trump hat sie wieder ins Spiel gebracht – die Idee, das Gesicht ihres Vaters, US-Präsident Donald Trump, am Mount Rushmore zu verewigen. An diesem Gedenkfelsen sind mit George Washington, Abraham Lincoln, Thomas Jefferson und Theodore Roosevelt die Konterfeis von vier ehemaligen Präsidenten in den Fels gehauen, die in den USA Geschichte geschrieben haben. Nun, Geschichte hat Trump ja irgendwie auch geschrieben, aber widmen wir uns doch an dieser Stelle lieber der Frage, wie so ein Denkmal für den großartigsten Präsidenten aller Zeiten aussehen könnte?
Vielleicht hilft ja ein Blick in die Black Hills, die nur 14 Kilometer vom Mount Rushmore entfernt liegen. Dort entsteht das Crazy Horse Memorial. Es zeigt das Gesicht des gleichnamigen Häuptlings der Oglala-Indianer und befindet sich seit 1948 im Bau. Einmal fertiggestellt, wird es 195 Meter lang und 172 Meter hoch sein. Allein der Kopf des Pferdes, auf dem der Indianerhäuptling dann sitzen soll, wird so groß sein, wie die Köpfe der vier Präsidenten am Mount Rushmore zusammen.
Für den großartigsten Präsidenten aller Zeiten kann das nur bedeuten, dass er sich nach einer noch größeren Gesteinsformation umsehen muss. Wie zum Beispiel dem Grand Canyon, dem Mount McKinley oder doch zumindest dem Mount Whitney. Falls das immer noch nicht reicht, lohnt vielleicht ein Blick ins All. Mit Donald Trump könnte der Mann im Mond endlich ein Gesicht bekommen. Und das hätte gleichzeitig den Vorteil, dass man ihn, also Trump, direkt dorthin schießen könnte – um Modell zu stehen, versteht sich.
Eike Lenz
Foto: Theresa Müller | Eike Lenz

Eike Lenz: Wenn die Nachricht das harte tägliche Brot ist und die Reportage mitunter als schwere Kost daherkommt, so ist die Glosse wie ein pochierter Lachs mit Orangenbutter und frischem Estragon – ein leichtes, bittersüßes Geschmackserlebnis. Man braucht es nicht dringend zum Überleben, aber: Es trägt zum Wohlempfinden bei. Als Reporter im Wein- und Spargellandkreis Kitzingen kredenze ich seit zwei Jahren Glossen „Unterm Strich“ – immer im Wissen, dass nicht jede allen schmeckt. Das liegt in der Natur der Glosse. Was ich an ihr mag: Sie ist im besten Fall feinsinnig und betont das Komische im Tragischen, so wie im Fall jenes Zeitgenossen aus Spanien, der seinen alten Kühlschrank illegal einen Abhang hinabwarf, von der Polizei erwischt wurde und ihn wieder bergauf wälzen musste. Ein moderner Sisyphos – so hieß auch die spätere Glosse. Sie ist nicht auf brüllenden Witz aus, sondern auf das befreiende Lächeln. Man spürt die leichte Brise, fühlt sich angenehm berührt und nimmt dieses Gefühl mit in den Tag.

Unterm Strich: Der moderne Sisyphos

Es gibt die sieben Weltwunder der Antike, und es gibt sieben Weltwunder der Moderne. Man kennt die Heldensagen des Herakles, der Vögel vergrämt, Stiere eingefangen und Rinderställe entmistet hat, und man weiß von Sisyphos, der zur Strafe für seine Untaten stets den selben Stein bergauf wälzen musste, ohne je ganz den Gipfel zu erreichen. War dieser Stein Teil einer größeren Menge Bauschutts und seine Entsorgung damit illegal? Man weiß es nicht.
Leider gibt es von dieser antiken Arbeitsbeschaffungsmaßnahme keine Videobilder, noch nicht einmal Handyaufnahmen. Es bedarf nicht viel Fantasie, um diesen armen Tropf als Star der Sozialen Medien zu sehen. Aber Zeus sei Dank: Nun gibt es den legitimen Nachfolger, nicht in Griechenland, nein, in Spanien. Dort wusste ein Mann sich kürzlich nicht anders zu helfen, als seinen alten Kühlschrank des Nachts den Abhang hinunterzustoßen. Sein Kumpel – welch Geistesblitz! – filmte die glorreiche Tat auch noch mit dem Handy. „Lass uns recyceln!“, hört man die beiden Intelligenzbestien auf dem Clip sagen, den sie – berauscht von ihrem Tun – anschließend ins Internet stellten.
Die Polizei entdeckte das Video und ging der Sache nach. Nun folgte jener Teil, der zum modernen Heldenepos werden könnte. Die Beamten ließen die beiden Männer die Böschung hinabklettern und das schrottreife Teil bergen. Wie einst Sisyphos stemmten sie das stählerne Relikt der Überflussgesellschaft keuchend den Hang nach oben. Für alle, die sich in 2000 Jahren mal wieder an dieser Heldentat ergötzen wollen: Es gibt ein Video von der Aktion.
Herbert Scheuring
Foto: Angie Wolf | Herbert Scheuring

Herbert Scheuring: Ich bin Redakteur für überregionale Nachrichten in der Zentrale in Würzburg und schreibe seit 2002 für „Unterm Strich“, seit 2016 „Scheurings Wort zum Samstag“. Früher, im letzten Jahrtausend, habe ich viele politische Kommentare und Leitartikel geschrieben. Aber die Welt ist so verrückt, dass es mir inzwischen angemessener erscheint, sie auf nicht ernsthafte Weise zu betrachten. Glossen zu schreiben ist schwieriger und die reizvollere Aufgabe. Ich bin jedes Mal selbst gespannt, was dabei herauskommt – ob das Thema nun intelligente Kühlschränke sind, Geistesgrößen des Fußballs oder Sprache in allen möglichen und unmöglichen Erscheinungsformen. Sehr viele – nicht nur freundliche – Zuschriften erhielt ich auf meine Glosse „Wer's glaubt, wird selig“, eine Entgegnung auf Kritiker der sogenannten Ehe für alle. Ein Leser würdigte den Text sogar als „tiefschürfendes theologisches Traktat“. Er hat offenbar viele zum Lachen, andere zum Nachdenken und in einigen Köpfen etwas in Bewegung gebracht. Was will man mehr?

Unterm Strich: Wer's glaubt, wird selig

Ich wollte mich diese Woche eigentlich mit anderem beschäftigen, muss aber noch einmal auf die sogenannte Ehe für alle zurückkommen. Ein bibelkundiger Leser hat mich darüber aufgeklärt, dass Gott gleichgeschlechtliche Beziehungen verdamme, da in der Bibel steht: "Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau, denn es ist ein Gräuel" (3. Buch Mose 18,22). Es ist interessant, dass manche Menschen genau zu wissen glauben, was Gott will - weil es in einem Buch steht, das vor Tausenden Jahren von Menschen geschrieben wurde, die dies ebenfalls zu wissen glaubten.
Auch ich habe in der Bibel einige interessante Stellen entdeckt, zum Beispiel diese: "Keine Frau darf männliche Kleidungsstücke tragen", denn das ist Gott ebenfalls "ein Gräuel" (5. Buch Mose 22,5). "Du darfst nicht deinen Bart am Rande stutzen" (3. Buch Mose 19,27). "Du sollst an den vier Zipfeln deines Oberkleides, mit dem du dich umhüllst, Quasten anbringen" (5. Buch Mose 22,12). Das alles hat sich Gott persönlich ausgedacht, keine Frage, und es ist Wort für Wort zu befolgen. Einer Frau, die einen Mann bei einer Rauferei "bei den Schamteilen packt", soll man "die Hand ohne jedes Erbarmen abhauen" (5. Buch Mose 25,11-12). "Wird ein Mann dabei angetroffen, dass er einer verheirateten Frau beiwohnt, so sollen beide sterben" (5. Buch Mose 22,22).
Da werden sich viele, ob Mann oder Frau, ganz schön umschauen. Ich glaube, alle müssen sich gewaltig umstellen, damit Gott zufrieden ist. Vielleicht sollten wir zum Einstieg damit beginnen, an den vier Zipfeln unseres Oberkleides Quasten anzubringen.
Manfred Schweidler
Foto: Thomas Obermeier | Manfred Schweidler

Manfred Schweidler: Den Leser mit einem Schmunzeln in den Tag zu schicken, ist die wunderbare Aufgabe der Glosse „Unterm Strich“. Amüsantes und Absurdes zum Thema zu machen, hilft auch dem Schreiber, Kopf und Seele zu erleichtern, der die Leser sonst mit Artikeln über Verbrechen und Verbrecher plagt. 2006 war Premiere, mit dem paradoxen Thema „Amüsantes vom Finanzamt“. Bis heute sind etwa 500 Striche über Gott und die Welt dazu gekommen. Meine Mama schnitt sich stolz den „Strich“ aus, der die friedensstiftende Kunst des Knödel-Kochens würdigte. Die gereimte Büttenrede zum politischen Aschermittwoch 2021 trug mir das Angebot ein, mich auf großer Bühne zum Narren zu machen - nachdem sich 2020 ein paar „Besserwisser und Blockwarte“ getroffen fühlten und schrieben: Unterm Strich hätte der Schreiberling eine Abreibung verdient. So lange wir solche Reaktionen statt Gleichgültigkeit ernten, ist uns ein Satz des Dichters Fausto Andrelini Auftrag: Kein Tag ohne einen Strich.

Unterm Strich: Büttenrede zum politischen Aschermittwoch

Während nun der Fasching ruht, / spielt Politik den Tunichtgut. / In Quarantäne waren die Narren, / um vor der Glotze zu verharren: / Kein Faschingszug, kaum ein Helau, / Corona machte den Fasching lau. / Nur die gewählten Volksvertreter / verzichten nicht auf ihr Gezeter. / Ein jeder bleibt in seiner Hütt‘ / doch sie geh´n in die Mittwochs-Bütt. (Narrhalla-Marsch) / Mit ungehemmter Fröhlichkeit / verlängern sie die Faschingszeit. / In Passau, München und Vilshofen, / wird abgewatscht für uns, die Doofen. / Man spielt ganz ungeniert den Narren, / spannt uns vor Propaganda-Karren.
Statt wohlgesetzter weiser Worte / fliegt jetzt so manch' verbale Torte / auf die Kollegen, die man schätzt, / jetzt aber ungehemmt vergrätzt, / obwohl in Parlament und Bar / man früher oft beisammen war. (Narrhalla-Marsch) / Es ist und bleibt mir rätselhaft, / wie das die Politik stets schafft, / im Deckmantel der Narretei, / und zwar ganz gleich, welche Partei. / Ich gebe zu, dass mich das quält. / Als Bürger hab ich sie gewählt / die Aschermittwochs-Wadlbeißer / und politischen Possenreißer.
Genervt denkt man als Wähler nur: / Wie wär‘s mit Aschermittwochs-Kur? / Man trinkt in Ruhe ein Glas Wein / und lässt die Plärrer närrisch sein! / Den Fernseher aus, das Radio leiser, / da schreien sie allein sich heiser! (Narrhalla-Marsch) / Es sind halt solche tollen Tage, / so eine Art Idioten-Plage. / Der Trick ist, dass man sich verpisst / bis Aschermittwochs Ende ist! / Darüber sollte keiner lachen. / Dass sie sich so zum Affen machen, / geht mir total vorbei am Arsch. / Hört auf damit: Narrhalla-Marsch!
Benjamin Stahl
Foto: Angie Wolf | Benjamin Stahl

Benjamin Stahl: Meine erste Glosse habe ich vor rund zehn Jahren als Volontär geschrieben. Inzwischen bin ich Reporter-Chef und komme auf mehr als 120 „Striche“. Jedenfalls behauptet das eine Übersicht im Redaktionsarchiv. Das macht im Schnitt ein „Unterm Strich“ pro Monat – gerade so viel, wie ich den Lesern zumuten kann und ich selbst brauche, um den alltäglichen Nachrichten-Wahnsinn zu verarbeiten. Ja, ich gebe zu: Eine Glosse ist für mich auch ein Ventil. Ein niedergeschriebenes Kopfschütteln sozusagen, mal mehr, mal weniger witzig. Manchmal kommt man damit groß raus: In einem „Strich“ über den Verkaufsstart des rosa Überraschungseis „nur für Mädchen“, gegen das Feministinnen Sturm liefen, hatte ich behauptet, dass als Gegenaktion Ü-Eier mit Alice-Schwarzer-Actionfigur in Planung seien. Die Redaktion von Schwarzers Frauenzeitschrift „Emma“ fand den Gedanken so witzig – oder so blöd –, dass sie die Glosse in ihren Pressespiegel aufnahm.

Unterm Strich: Schoko-Ei macht Mädchen dümmer

Frauen sind auf dem Vormarsch: Vom Heimchen am Herd der 1950er Jahre hat sich die moderne deutsche Frau zu einer eigenständigen, selbstbewussten und gebildeten Person entwickelt, die selbst in der von Männern dominierten Arbeitswelt Karriere macht. Der Feminismus hat gesiegt, so scheint es. Doch das Böse schläft nie.
Ein extrem chauvinistischer Süßigkeitenhersteller, der wohl von testosterongeladenen Machos geführt wird, hat nun einen besonders perfiden Plan umgesetzt, um die Frau wieder gefügig zu machen und in die Rolle des schmückenden Beiwerks des Mannes zu drängen. Der Trick: Gehirnwäsche des weiblichen Nachwuchses. Seit kurzem gibt es nämlich das "Überraschungsei nur für Mädchen", rosa verpackt und mit sexy Feenfiguren als Spielzeug. Doch Feministinnen haben sich von den Errungenschaften der Vergangenheit nicht einlullen lassen, sind hellwach geblieben. Schon warnt eine Genderforscherin vor dem "sexualisierten Image" der langbeinigen, Hotpants tragenden Figürchen aus dem Ei. Solche Frauenbilder würden Mädchen in altbekannte Rollen pressen und zu Konsumentinnen erziehen. Zudem hält sie die schlanken Plastikfeen für "eine Einstiegsdroge in den Magerwahn".
Wahrscheinlich ist das Schoko-Ei drumherum tatsächlich aus fettreduzierter Light-Schokolade. Die Frauenzeitschrift "Emma" fordert unterdessen, Produkte wie das rosa Ü-Ei mit dem Warnhinweis "Rosa macht Mädchen dümmer" zu versehen. Unabhängig davon, soll die "Emma"-Redaktion auch ein eigenes Überraschungsei planen - in jedem Siebten mit Alice-Schwarzer-Actionfigur.
Aurelian Völker
Foto: Thomas Obermeier | Aurelian Völker

Aurelian Völker: Wer ich bin? Der „Glossen-Neuling“. Ich habe am 01. April 2021 mein Volontariat bei der Main-Post begonnen. In den nächsten sechs Monaten bin ich als Reporter für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt tätig. Bisher habe ich zwar erst zwei Glossen veröffentlicht, aber ich kann Ihnen versprechen, dass sie zukünftig noch mehr von mir lesen werden. Meine Lieblingsglosse? Was für eine Überraschung, meine erste Glosse: „Hühner im Homeoffice“. Ich muss jedoch ehrlich zugeben: Ich war überrascht, dass ich aus dem Familien- und Bekanntenkreis zahlreiche positive Reaktionen bekommen habe. Die Leserschaft zum Lachen zu bringen, das wird auch zukünftig mein Ansporn sein, Glossen zu schreiben. Übrigens: Die Hühner dürfen inzwischen wieder raus aus dem Stall. Das macht Hoffnung, dass für uns Menschen die Pandemie auch bald endet. Allerdings machen in den letzten Tagen Meldungen über eine Hasenpest in Deutschland die Runde… Wo sollen all diese Pandemien noch hinführen?

Unterm Strich: Hühner im Homeoffice

Ich wollt', ich wär' ein Huhn, ich hätt' nicht viel zu tun, ich legte vormittags ein Ei und abends wär' ich frei“, heißt es in einem Lied. Außer Eier zu legen haben Hühner wirklich nicht viel zu tun. Doch aktuell müssen vielerorts auch die Freilandhühner im Homeoffice – also in ihrem Stall – arbeiten. Denn aufgrund von Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest gilt mancherorts in Unterfranken auch für Hühner: Ab in die Isolation! Quarantäne im Hühnerstall.
Bislang müssen die Tiere aber keine Mindestabstände einhalten – was in manchen Ställen ja ohnehin schwierig ist. Natürlich können nicht alle Hühner gleichzeitig im Stall ein Ei legen, sondern sie müssen warten, bis sie dran sind. Hierfür können die Tiere am Tag zuvor ein Zeitfenster in der Legebatterie buchen. Die offizielle neudeutsche Bezeichnung für den Legevorgang lautet: „Sit and drop“. Sicher ist es nur eine Frage der Zeit, dass die Hühner auch eine Maske tragen müssen. Bleibt zu hoffen, dass die Impfstoffe bald überall zur Verfügung stehen. Beliebt sind etwa die von EIontech und ModEIna. Weniger angesehen ist Hennson und Hahnson, während andere EImpfstoffe anEGGen. AstraHenneca etwa darf nur an Hennen über acht Monaten verimpft werden. Jedoch soll bald der EImpfstoff Huhnnik V zugelassen werden.
Die Bauern dürfen übrigens nur in der FrEIstunde zwischen 22 und 23 Uhr in den Stall, allerdings auch nur mit desinfizierten Eierschachteln. Erwischen sie die Hühner bei illegalen Treffen und rufen deshalb die PolizEI, müssen sich die Tiere verstEGGen. Vielleicht wär' ich lieber doch kein Huhn! Ei, ei, ei…
Frank Weichhan
Foto: Angie Wolf | Frank Weichhan

Frank Weichhan:  Wer bin ich? Da fängt es ja schon an. Man ist ja oft ganz viele, die nur eines gemeinsam haben: keiner von ihnen will die Spühlmaschine ausräumen. Sicher ist, dass ich seit 25 Jahren Redakteur in der Lokalredaktion Kitzingen bin. Ähnlich lang reicht wohl die Glossen-Vergangenheit zurück. Alles fing mit einer Geschichte über den Dackel einer Kollegin an. So kam ich erst auf den Hund und dann auf die Glossen. Zumindest in etwa. Zwischendurch war ich in den Lokalausgaben von Kitzingen und Bad Kissingen viele Jahre „Der Frauenversteher“. Davon erhole ich mich gerade noch. Dabei helfen mir Zuschriften von Lesern wie diese: „Das ist das Lächerlichste, was ich je auf Seite 1 der Main-Post gelesen habe!“ Wahrscheinlich war es nicht nett gemeint. Zum Trost: Die beste Glosse ist immer die, die als nächstes geschrieben wird. Nachdem ich hier aber um einen Lesetipp nicht umhin komme, würde ich „Lockern Sie die Nuss!“ vorschlagen. Danach weiß man zwar immer noch nicht, wer man ist, hat aber wenigstens so etwas wie eine Aufbauanleitung fürs Leben.

Unterm Strich: Lockern Sie die Nuss!

Sicherheitshinweis: Bei den folgenden Zeilen handelt es sich nicht wie sonst üblich um ein paar lustige Zeilen, sondern um eine seriöse Aufbauanleitung für ein tragbares Klimagerät. Merke: Wer in diesen heißen Zeiten Abkühlung will, muss erst einmal schwitzen. Außerdem: Substantive werden völlig überschätzt, Grammatik sowieso.
Los geht's im Text: „Wir empfehlen, verbringen einige Zeit zu lesen, um die bedienungsanleitungverstanden.“ Oder anders gesagt: „Damit umzugehen, lesen sie die hinweise sorgfältig durch.“ Ganz wichtig: „Der fan muss installiert sein, um einen elektriker oder qualifizierte person.“ Soweit alles klar? Dann unverdrossen weiter: „Der fan muss mit dem boden. Nicht in einem offenen Raum, oder wo er ausgesetzt sein könnte, wasser oder wasser.“ Schön, das war schon mal wichtig. Nunmehr kommen wir zum entscheidenden Teil der Geschichte: „Das gerät ist nicht dazu verwenden werden, die von menschen (auch kindern) mit einer körperlichen, sensorischen oder geistigen fähigkeiten oder mangel an wissen.“ War eh klar.
Kommen wir zum Aufbau: „Lockern sie die nuss. Führen sie die Kabel zwischen der basis, teilen und sie verbinden. Lege die Basis die verschlüsse in den körper und verschärfen die nuss.“ Wenn das geklappt hat, kann?s im Grunde auch schon losgehen: „Das rad dreht sich der fan oder nicht.“ Geschafft! Und morgen gibt es an dieser Stelle richtig was auf die Nuss: Dann erzählen wir das Ganze auf holländisch und gucken mal genauer hin, ob der Inline-Rohrventilator mit dem Zentrifugalmotor auch wirklich sensorisch kompatibel ist.
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