Würzburg

MP+Würzburger Prozess um Verkauf von Hanf-Tee: Geldstrafen für Cannameleon-Chefs

Hanf-Tee enthält eine geringe Menge THC, deshalb ist der Verkauf in Deutschland verboten. Das Würzburger Amtsgericht hat nun Händler und Verkäufer dafür bestraft.
Am Donnerstag fielen vor dem Amtsgericht Würzburg die Urteile im Prozess um Hanf-Tee. In der Würzburger Blasiusgasse geht im Cannameleon der Verkauf von CBD-Produkte weiter. 
Foto: Patty Varasano | Am Donnerstag fielen vor dem Amtsgericht Würzburg die Urteile im Prozess um Hanf-Tee. In der Würzburger Blasiusgasse geht im Cannameleon der Verkauf von CBD-Produkte weiter. 

In Berlin wird in den Sondierungsgesprächen von SPD, Grünen und FDP gerade über die Legalisierung von Cannabis verhandelt. In Würzburg hat die Staatsanwaltschaft jetzt vor dem Amtsgericht Haftstrafen für die beiden Geschäftsführer der Cannameleon-Läden in Würzburg gefordert. Sie hatten Tee aus EU-zertifiziertem Nutzhanf verkauft, der hauptsächlich aus dem harmlosen Cannabidiol (CBD) besteht, aber eine Spur des psychoaktiven Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) enthält. Die Vorgeschichte: Anfang 2019 wird im Würzburger Stadtteil Grombühl ein Kaffee- und Gesundheitsshop öffentlichkeitswirksam eröffnet.

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