Würzburg

Warum der Landkreis Würzburg mehr Geld von seinen Kommunen will

Der Landkreis Würzburg will 2022 kräftig in seine Infrastruktur investieren und dafür nicht nur Kredite aufnehmen. Auch die 52 Gemeinden sollen ihren Anteil bezahlen.
Bei den Ausgaben für die Verwaltung des Landkreises gibt es ein Defizit von sechs Millionen Euro. Dies ist nur ein Grund, warum der Landkreis Würzburg mehr Geld von seinen Städten und Gemeinden möchte. 
Foto: Gerhard Meißner | Bei den Ausgaben für die Verwaltung des Landkreises gibt es ein Defizit von sechs Millionen Euro. Dies ist nur ein Grund, warum der Landkreis Würzburg mehr Geld von seinen Städten und Gemeinden möchte. 

Es ist die spannendste Frage unter Kreispolitikern und -politikerinnen, wenn die Finanzverwaltung im Landratsamt den Haushalt für den Landkreis Würzburg aufstellt: Wie steht es um die Kreisumlage? Im Jahr 2021 haben die 52 Kommunen im Landkreis Würzburg 37 Prozent ihrer Einnahmen aus Steuern und Schlüsselzuweisungen an die Kreisverwaltung überwiesen, insgesamt 71,7 Millionen Euro. 2022 will der Landkreis seinen Städten und Gemeinden rund zehn Millionen Euro mehr abnehmen. Denn der Hebesatz für die Kreisumlage soll um vier Prozentpunkte, von bisher 37 auf 41, angehoben werden.

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