Würzburg

Was für OB Schuchardt im Würzburger Corona-Jahr 2020 positiv war

Nicht alles war für den Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt im Corona 2020 schlecht. Welche positiven Aspekte der OB sieht und wofür er dankbar ist.
OB Christian Schuchardt Mitte Dezember bei der Eröffnung des neuen Impfzentrums auf der Talavera.
Foto: Ulises Ruiz | OB Christian Schuchardt Mitte Dezember bei der Eröffnung des neuen Impfzentrums auf der Talavera.

Die letzte Sitzung des Würzburger Stadtrats im Dezember ist normalerweise der Zeitpunkt, an dem der Regierungspräsident und der Oberbürgermeister auf das vergangene Jahr zurückblicken. Wegen des harten Corona-Lockdowns war das dieses Jahr anders: Sowohl Regierungspräsident Eugen Ehmann als auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt beschränkten sich eine Woche vor Heiligabend auf kurze Anmerkungen und legten ihre Reden nur in schriftlicher Form vor.

Erinnerung an mehr als 50 Würzburger Corona-Todesfälle

Sowohl Ehmann als auch Schuchardt erinnerten an die mehr als 50 Todesopfer, die das Virus seit Mitte März in Würzburg gefordert hat. Die Herausforderungen der Pandemie für Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Schulen, Einzelhandel und Tourismus werden nach Ehmanns schriftlichen Worten auch im neuen Jahr nicht weniger werden:

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Stand bisher "die Frage möglichst umfangreicher Tests auf Corona im Vordergrund, so steht nun das Thema Impfen unmittelbar vor der Tür", betonte der Regierungspräsident. Auch dies werde wie die bisherigen Probleme nur durch einen engen Schulterschluss zwischen Stadt, Landkreis und Freistaat Bayern zu bewältigen sein.

Auch der Oberbürgermeister hielt sich kurz. In seinen Anmerkungen hob er die positiven Aspekte besonders hervor: "Aus einer Krise kann auch etwas Gutes hervorgehen", sagte Schuchardt: "Sie kann den inneren Zusammenhalt einer Stadtgesellschaft verstärken."

Schuchardt: Anti-Corona-Demonstranten nur kleiner Bevölkerungsteil

Seit Beginn der staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus habe es in der Bevölkerung einen kleinen Teil gegeben, dem die Maßnahmen nicht weit genug ging und auch einige wenige Menschen, "denen das alles viel zu weit gegangen ist". Aus den geringen Teilnehmerzahlen bei den Anti-Corona-Demonstrationen folgt für Schuchardt, "dass sich unsere Stadtgesellschaft im großen Umfang verantwortungsvoll verhalten hat".

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Beim Stadtrat bedankte er sich dafür, dass dieser die staatliche Gesundheitspolitik zusammen mit der Verwaltung vor Ort umgesetzt hat: "Ähnlich wie bei der Flüchtlingskrise tun wir das in einem großen Zusammenhalt. Wir ziehen mit der Stadtgesellschaft an einem Strang", so Schuchardt. In seinen Dank schloss der Oberbürgermeister auch die rund 2900 städtischen Beschäftigten ein: "Sie haben in diesem Jahr in verschiedenen Positionen Außerordentliches geleistet."

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