Würzburg

MP+Wie die AfD den Messerangriff in Würzburg instrumentalisiert

Die AfD hat sich nach dem Messerangriff lautstark zu Wort gemeldet. Der Politologe Karsten Fischer sieht darin "die typische Strategie populistischer Parteien".
Eine Teilnehmerin einer AfD-Kundgebung in Würzburg lässt sich am Mahnmal der Opfer des Messerangriffs ablichten.
Foto: Heiko Becker | Eine Teilnehmerin einer AfD-Kundgebung in Würzburg lässt sich am Mahnmal der Opfer des Messerangriffs ablichten.

Die Schulter vorgebeugt, Mundwinkel angezogen, an den Augen feine Grübchen: Richard Graupner, Chef der AfD in Unterfranken strahlt, als er einem Kitzinger NPD-Mann die Hand schüttelt. Es ist Freitagabend, 2. Juli. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Land- und Bundestagsabgeordnete der AfD, Neonazis und sogar Björn Höcke, Hauptfigur des rechtsextremen Flügels der AfD, sind nach Würzburg gekommen. Um der Opfer des Messerangriffs zu gedenken, sagt die Partei.

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