Würzburg

Wie eine Deponie im Trinkwasserschutzgebiet entstehen kann

Die Deponie in Helmstadt wäre ein No-Go - wenn das Trinkwasserschutzgebiet bei Würzburg schon ausgewiesen wäre. Jetzt geht es darum: Was wird zuerst genehmigt? Was bisher geschah.
Eine Baugrube bei der Firma Beuerlein bei Helmstadt (Lkr. Würzburg): Hier könnte Unterfrankens einzige Deponie der Klasse 1 (DK1) entstehen. Das Problem: Hier ist auch eine Erweiterung des Trinkwasserschutzgebiets geplant.
Foto: Thomas Obermeier | Eine Baugrube bei der Firma Beuerlein bei Helmstadt (Lkr. Würzburg): Hier könnte Unterfrankens einzige Deponie der Klasse 1 (DK1) entstehen. Das Problem: Hier ist auch eine Erweiterung des Trinkwasserschutzgebiets geplant.

Wäre die seit 30 Jahren geplante Erweiterung des Trinkwasserschutzgebietes für die "Zeller Quellen", das die Hälfte der Bevölkerung Würzburgs mit Trinkwasser versorgt, schon ausgewiesen, würde die geplante Deponie der Klasse 1 (DK1) in Helmstadt (Lkr. Würzburg) wohl nicht genehmigt. Warum diese Möglichkeit jetzt trotzdem im Raum steht, zeigt ein Blick in die Geschichte. 1889-1912 Die Zeller Quellstollen werden in den Berg getrieben. 1912 Eine Vorgängerfirma der späteren Karl Wander Ziegel- und Sägewerk GmbH beginnt in Helmstadt Ton abzubauen. Zuständig ist das Landratsamt Würzburg. 1915 Ab sofort ...

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