Würzburg

Wie Rehkitze im Landkreis Würzburg gerettet werden

In zwei Teams retteten Jäger im Landkreis Würzburg heuer schon 35 Rehkitze vor Mähwerken. Die Suche mit Drohnen funktioniert am besten in den frühen Morgenstunden.
Ein doppeltes Erfolgserlebnis war dem Kitzrettungsteam mit dem Fund dieser beiden Kitze beschert. Die Tiere dürfen nicht berührt werden, da sie sonst von ihren Müttern nicht mehr angenommen werden.
Foto: Herbert Ehehalt | Ein doppeltes Erfolgserlebnis war dem Kitzrettungsteam mit dem Fund dieser beiden Kitze beschert. Die Tiere dürfen nicht berührt werden, da sie sonst von ihren Müttern nicht mehr angenommen werden.

Um vier Uhr morgens starten Michael Hein und Ralf Kuckertz ihre mit Wärmebildkameras ausgestatteten Fluggeräte, um die Mahdflächen im Landkreis nach Rehkitzen zu durchsuchen. Zum dritten Mal bieten der Kreisverband Würzburg des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) den Landwirten damit kostenfreie Unterstützung beim Schutz von Jungtieren an. Was Vorsitzenden Hein freut: "Immer mehr Landwirte sind sich ihrer gesetzlichen und moralischen Verantwortung bewusst und nehmen das Angebot der Würzburger Jägerschaft gerne in Anspruch."Ungewöhnlich hoch stehen heuer die Mahdflächen, wie das BJV-Kitzrettungsteam bemerkt.

Archiv-Artikel
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