Würzburg

MP+Wollte der Würzburger AfD-Kreisverband wirklich einen Rechtsextremisten aufnehmen?

Die AfD in Würzburg hatte nichts gegen die Aufnahme von Tobias L. einzuwenden. Dabei deutete viel auf seine rechtsextreme Gesinnung hin. Erst der Bundesvorstand lehnte ihn ab.
Ein ehemaliger Bundeswehrangehöriger stand der 'Identitären Bewegung' nahe und beantragte bei der Würzburger AfD die Parteimitgliedschaft. Der Bundesvorstand lehnte ihn jedoch ab.
Foto: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild) | Ein ehemaliger Bundeswehrangehöriger stand der "Identitären Bewegung" nahe und beantragte bei der Würzburger AfD die Parteimitgliedschaft. Der Bundesvorstand lehnte ihn jedoch ab.

Der Würzburger Kreisverband der AfD wollte einen Rechtsextremisten in die Partei aufnehmen, der ein Attentat auf die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen geplant haben soll. Auch der Bezirksverband und der bayerische Landesverband der AfD hatten offenbar nichts gegen den Bewerber einzuwenden. Erst der Bundesvorstand lehnte den Mann ab, der eindeutig gegen die Grundsätze der Partei verstößt und gegen den die Staatsanwaltschaft in München bereits mehrmals ermittelt hat."Die Ablehnung des Aufnahmeantrags muss gegenüber dem Antragsteller nicht begründet werden", heißt es in der Satzung der AfD.

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