Würzburg

MP+Würzburg: Entscheidung zur Photovoltaik-Pflicht ist gefallen

Die Pflicht von Photovoltaik-Anlagen bei privaten Neubauten ist umstritten. Der Würzburger Stadtrat hat nun eine Entscheidung getroffen – nach einer kontroversen Diskussion.
Symbolfoto: Montage einer Photovoltaik-Anlage auf einem Einfamilienhaus.
Foto: Getty Images | Symbolfoto: Montage einer Photovoltaik-Anlage auf einem Einfamilienhaus.

Die so genannte "solare Baupflicht" ist beschlossene Sache: Nach einer kontroversen Diskussion hat der Stadtrat mit 27 zu 21 Stimmen beschlossen, dass künftig auch private Bauherren Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie auf den Dächern ihrer Neubauten installieren müssen. Wenn Käufer städtischer Grundstücke allerdings nachweisen können, dass eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage nicht rentabel, also teurer als die herkömmliche Energieversorgung ist, entfällt die Verpflichtung. Grüne, SPD, Linke, ÖDP, WL, ZfW und Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) waren in namentlicher Abstimmung für die Regelung.

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