Würzburg

Würzburger Unternehmen spendet High-Tech-Kühlboxen für Corona-Impfstoff

Schluss mit Camping-Boxen: va-Q-tec spendete vier Kühlboxen an das Impfzentrum in Miltenberg. Was diese speziellen Transportbehälter können.
Die Thermoboxen des Würzburger Unternehmens va-Q-tec spielen im Impfzentrum Miltenberg eine wichtige Rolle. Roland Caps (Zweiter von links) übergab Kühlakkus, Temperatursensoren und vier Thermoboxen an Landrat Jens Marco Scherf (links), Björn Bartels und Alexander Kremer (beide BRK).
Foto: Winfried Zang | Die Thermoboxen des Würzburger Unternehmens va-Q-tec spielen im Impfzentrum Miltenberg eine wichtige Rolle. Roland Caps (Zweiter von links) übergab Kühlakkus, Temperatursensoren und vier Thermoboxen an Landrat Jens ...

Ein höchst wärmeempfindliches Vakzin, das in herkömmlichen Camping-Kühlboxen transportiert wurde: Die Bilder vom Corona-Impfstart Ende Dezember in Bayern sorgten für einen handfesten Skandal. Selbst der Hersteller der Kühlbox stellte damals klar, wie ungeeignet die Boxen zum Transport des Impfstoffes sind. Auch das Würzburger Unternehmen va-Q-tec hielt das Vorgehen des Freistaates für fahrlässig – und brachte seine eigene Kühlbox als Alternative ins Spiel. Im Landkreis Miltenberg sind nun vier dieser Boxen im Einsatz. Die beiden Gründer der Firma spendeten sie an ihren Heimatlandkreis, wie das Landratsamt Miltenberg in einer Pressemeldung mitteilt.

Die Kühlboxen von va-Q-tec arbeiten als Passivkühlboxen, so das Landratsamt, die ohne Zuführung von externer Energie auskämen. Das Unternehmen hätte dafür sogenannte Vakuumisolationspaneele entwickelt. Diese seien in der Lage, die Temperatur in den Thermoboxen über mehre Tage zu halten. Diese Art der Dämmung sei bis zu zehnmal effektiver als Styropor, heißt es weiter. Dadurch könne der Biontech-Impfstoff bei Temperaturen von minus 70 Grad gelagert und transportiert werden.

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Gründer Roland Caps, selbst aus der Region, erklärte den Verantwortlichen bei der Übergabe der Kühlboxen im Miltenberger Impfzentrum die Handhabung der Produkte. Diese würden dort nun eine wichtige Rollte spielen – vor allem beim Transport des Vakzins zu den mobilen Impfteams, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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