Veitshöchheim

Zwei Veitshöchheimer, die sich für den Fasching ins Zeug legen

Jahrelanger Einsatz im Veitshöchheimer Carneval-Club: Ursel Baumann und Udo Mohr wurden jetzt als "Gute Seelen im Verein" ausgezeichnet. Warum beide für das Ehrenamt brennen.
Udo Mohr und Ursel Baumann vom VCC Veitshöchheim wurden als "Gute Seelen im Verein" ausgezeichnet.
Foto: VCC/Dieter Gürz | Udo Mohr und Ursel Baumann vom VCC Veitshöchheim wurden als "Gute Seelen im Verein" ausgezeichnet.

Vom Faschingsbazillus befallen ist der Veitshöchheimer Udo Mohr, seit er sich 1981 als 14-Jähriger dem Veitshöchheimer Carneval-Club(VCC) anschloss, zunächst acht Jahre in der Bütt auftrat und sich danach bis heute in allen möglichen Funktionen ehrenamtlich für den Verein engagierte. Zehn Jahre später als Mohr kam Ursel Baumann 1991 zum VCC, wo sie fortan 28 Jahre als Trainerin die Jüngsten des VCC-Nachwuchses unter ihren Fittichen hatte.

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Nach den VCC-Mitgliedern Jasmin Lyding und Rita Wrazidlo im Jahr 2014 sind nun wieder Ehrenamtliche aus Veitshöchheim "Gute Seelen im Verein", ein Ehrenpreis, der Bestandteil des Main-Post-Wettbewerbs "Vorstand des Jahres" ist. 

Nach 2014 nun wieder "Gute Seelen im Verein" aus Veitshöchheim

Der 54-jährige Udo Mohr hat sich beim VCC den Ruf erworben, als Tausendsassa überall einsetzbar zu sein. Schon als 14-Jähriger begeisterte er als Büttenredner mit seinen humorvollen Beiträgen Gäste aus Nah und Fern.

Schnell stellte sich heraus, dass der junge Mann, der den Bäckerberuf erlernte und später in die Versicherungsbranche als Versicherungsmakler einstieg, über ein großes Organisationstalent verfügt. So übernahm er ab 1986 vier Jahre lang die Zugleitung beim Rosenmontagszug des VCC  und organisierte auch die Teilnahme der Veitshöchheimer am Würzburger Faschingszug. 1988 sprang er ein, als das Amt des zweiten Schatzmeisters im Präsidium vakant war.

Als 'Tausendsassa' überall einsetzbar: Udo Mohr vom VCC.
Foto: Archivfoto VCC | Als "Tausendsassa" überall einsetzbar: Udo Mohr vom VCC.

So vom damaligen Sitzungspräsidenten Edgar Wenger gefördert und in das Vereins-Geschehen eingebunden, dauerte es nicht lange und Udo Mohr wurde  1994 Jugendleiter des VCC bis 2003. Die Förderung des Gardetanznachwuchses des VCC lag ihm stets sehr am Herzen. So stand er in dieser Zeit dem Trainerstab und der tanzenden Jugend mit Rat und Tat zur Seite. Unter seiner Ägide  standen VCC-Garden bei Deutschen Meisterschaften mit ihren Schautänzen neunmal auf dem Treppchen.

Udo Mohr sorgt für reibungslose Abläufe

Seit 1997  bis heute sorgt Udo Mohr als Mitglied der Turnierleitung bei allen Gardetanzturnieren, die der VCC ausrichtet, mit dafür, dass alles reibungslos abläuft. Der Fall war dies beispielsweise bei Süddeutschen Meisterschaften, bei denen weit über 200 Auftritte von insgesamt 2800 Tanzenden zu bewältigen und 3500 Zuschauer zu verköstigen waren.

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2001 zum Elferrat ernannt, organisiert "der Udo" seitdem bestens die Elferräts-Ausflüge und auch andere mehrtägige Vereinsausflüge. Und das alles macht er, wie er sagt: "Weil es mir Spaß macht und weil es mich selber freut, anderen Freude zu bereiten". Vom Bund Deutscher Karnveval wurde er zuletzt im November 2018  als unersetzliche Stütze im Verein mit dem Verdienstorden in Silber geehrt.

Ursel Baumann war fast 20 Jahre Trainerin

Ursel Baumann ist als Mutter zweier im Verein tanzender Mädchen 1991 zum VCC gekommen, deren Begeisterung am Gardetanz sogleich auf sie überschwappte. So konnte der VCC  sie zunächst elf Jahre lang als Trainerin der Weißen Garde gewinnen. Ab 2000 hatte sie bis in das Jahr 2019 als Trainerin die Allerjüngsten im Verein, jährlich bis zu 44 Tanzknirpse im Vorschulalter, unter ihren Fittichen. Während ihrer Trainerzeit hat sie ab 2004 auch bei den anderen Garden des VCC als Betreuerin gewirkt, Kostüme genäht, Zöpfe geflochten, geschminkt, Tränen getrocknet.

Flechtet gern die Zöpfe der Gardemädchen: Ursel Baumann vom VCC.
Foto: Dieter Gürz | Flechtet gern die Zöpfe der Gardemädchen: Ursel Baumann vom VCC.

Seit vielen Jahren ist Ursel auch Fundusverwalterin des VCC, sorgt stets dafür, dass alle Kostüme ordentlich verstaut sind. Auch  lobt die Club-Präsidentin die Geehrte: "Eine Arbeit, die sie stets mit einem Lächeln und vollstem Körpereinsatz verrichtet, ist Spülen auf allen Festen des VCC".

Einsatz für den Verein ist Hobby und Spaß

Auch bei allen anfallenden Sachen wie die Aufsicht bei Prunksitzungen und Turnieren, beim Kinderfasching und auch bei allen Festen und Veranstaltungen kann das Präsidium des VCC stets mit ihrer Hilfe rechnen. Sich für ihren VCC einzusetzen, ist für sie keine Arbeit. Ursel Baumann: "Das ist mein Hobby und macht mir Spaß."

Wegen ihrer Verdienste darf sie schon seit 2007 den "Till von Franken" tragen und seit November 2018 das BDK-Treueabzeichen in Gold mit Brillanten.

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