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Eichenhausen: Sturzprävention mit Herz

Eichenhausen

Sturzprävention mit Herz

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    Wie lässt sich das Risiko für Stürze im Alter senken? Welche Gefahren lauern im Alltag – und was kann man aktiv dagegen tun? Um diese Fragen drehte sich ein besonderer Nachmittag beim Seniorentreff der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale kürzlich, der ganz im Zeichen der Sturzprophylaxe stand. Gemeinsam mit dem Quartiersmanagement lud die Gemeinde Wülfershausen zu einer Präventionsveranstaltung ein – organisiert in Kooperation mit der Berufsfachschule für Physiotherapie Bad Neustadt. Unter dem Motto „Prävention statt Reaktion“ präsentierten angehende Therapeutinnen und Therapeuten einen interaktiven Vortrag für die Seniorinnen und Senioren. Die Idee ging auf Quartiersmanagerin Nicole Köllmer-Holl zurück, die zusammen mit der Schulleitung Frau Christ und dem Fachlehrer Herrn Friebe ein lebendiges, praxisnahes Konzept entwickelte. Auch Bürgermeister Wolfgang Seifert unterstützt die Initiative und betont: „Solche Angebote sind ein Gewinn für beide Seiten – unsere Älteren erhalten wichtige Impulse für mehr Sicherheit, die Schüler sammeln wertvolle Erfahrung.“ Im ersten Teil erläuterten die Schüler anschaulich, welche Ursachen hinter Stürzen stecken – von ungeeignetem Schuhwerk über Stolperfallen im Haushalt bis zu Medikamentenwirkungen. Dabei setzten sie bewusst auf Austausch und persönliche Ansprache statt reiner Theorie. Anschließend folgte ein Praxisteil mit einfachen Gleichgewichts- und Gehübungen. Jeder Teilnehmende erhielt einen Bewertungsbogen zur Einschätzung des eigenen Sturzrisikos – ergänzt durch einen Infoflyer mit konkreten Tipps für den Alltag. Für die jungen Fachkräfte war es eine willkommene Gelegenheit, ihr Wissen praxisnah anzuwenden. Die Seniorinnen und Senioren wiederum zeigten sich begeistert: „Ihr habt das Thema toll vermittelt.“ „Danke für die hilfreichen Übungen – sie geben Sicherheit.“ Fazit: ein gelungenes Beispiel für gelebte Prävention und generationenübergreifende Zusammenarbeit. Denn wer im Alter mobil bleiben will, braucht nicht nur Informationen – sondern auch Begegnung, Vertrauen und gemeinsame Aktivität.

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