Grombühl

MP+Auf der Intensivstation der Uniklinik Würzburg: Wenn Verlieren Alltag wird

Die vierte Corona-Welle trifft die Kliniken hart. Am Uniklinikum Würzburg landen die besonders schweren Covid-Fälle. Wir haben eine Schicht auf einer Intensivstation begleitet.
Höchste Vorsicht: Wegen der Infektionsgefahr müssen die Pflegekräfte auf einer der Intensivstationen des Uniklinikums Würzburg bei der Behandlung von Corona-Kranken Schutzkleidung tragen.
Foto: Thomas Obermeier | Höchste Vorsicht: Wegen der Infektionsgefahr müssen die Pflegekräfte auf einer der Intensivstationen des Uniklinikums Würzburg bei der Behandlung von Corona-Kranken Schutzkleidung tragen.

In den vergangenen zwei Jahren habe man hier gelernt, zu verlieren, sagt Stephan Kern. Menschenleben zu verlieren, an das Virus. Vor der Pandemie seien er und seine Kolleginnen und Kollegen es gewohnt gewesen, auch einmal zu "gewinnen". Und das Leben eines Patienten, einer Patientin retten zu können. Seit Corona sei das anders. "Jetzt verlieren wir fast immer", sagt Kern über den Kampf. "Das macht was mit einem."Der 48-Jährige steht zwischen zwei Betten auf der Intensivstation O53 des Uniklinikums Würzburg.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!

Auch interessant