Lohr

MP+Auf der Intensivstation im Klinikum Main-Spessart: "Diese Situation war so vermeidbar"

Im Klinikum in Lohr ist man in der vierten Welle auf alles vorbereitet, auch auf Triage-Situationen. Die Belastung für alle: extrem, physisch wie emotional. Eindrücke einer Schicht.
Heftig getroffen von der vierten Welle: 'Jetzt kämpft man anders', sagt Tanja Tillenburg, Stationsleiterin im Klinikum Main-Spessart in Lohr.
Foto: Silvia Gralla | Heftig getroffen von der vierten Welle: "Jetzt kämpft man anders", sagt Tanja Tillenburg, Stationsleiterin im Klinikum Main-Spessart in Lohr.

Eigentlich wollte das Klinikum Main-Spessart maximal zwei Covid-Patienten auf der Intensivstation aufnehmen. Mehr gaben die Räumlichkeiten in Lohr nicht her. Heute liegen hier vier Patienten. "Wir haben auch Pläne, um sechs Patienten zu versorgen", sagt Oberärztin Dr. Susann Walz. "Dann wären wir aber im Bereich der Katastrophen-Medizin. Das wäre dramatisch." Quasi über Nacht hat die Haustechnik hier vor einigen Monaten Wände hochgezogen und Schleusen für Isolationszimmer eingerichtet. Die Techniker haben die Baumärkte in der Region angefahren, um irgendwie Schutzbrillen für das Intensivpersonal ...

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