Sand am Main

Sand rutscht auf den vorletzten Platz

Fussball, Bayernliga Nord  ++  ATSV Erlangen vs 1.FC Sand  ++       -  Schmerzhaft: Der Sander Shaban Rugovaj (links) wird vom Erlanger Josip Bajic unsanft von den Beinen geholt.
Foto: Ryan Evans | Schmerzhaft: Der Sander Shaban Rugovaj (links) wird vom Erlanger Josip Bajic unsanft von den Beinen geholt.

Es war ein Nachmittag zum Vergessen: Der 1. FC Sand musste beim 1:4 (0:2) beim ATSV Erlangen hinnehmen und ist nun Vorletzter der Bayernliga-Tabelle. Obwohl den Erlangern das Pokalspiel gegen Großbardorf noch in den Knochen steckte, hatten sie mehr Ballbesitz als die frischer aufspielenden Sander.

Nach einer Kombination über die rechte Seite flankte Philipp Mandelkow in den Strafraum, wo Max Witchen seinen Gegenspieler nur mit einem Foul stoppen konnte – Verwarnung für Witchen und Foulelfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bastian Herzner (12.) zur 1:0-Führung.

Bitter wurde es für die Sander kurz vor der Pause: Nach einem Foul im Mittelfeld musste Witchen vorzeitig zum Duschen (42.). Den anschließenden Freistoß spielten die Erlanger gut aus, Daniel Geißler war am zweiten Pfosten ungedeckt und erhöhte auf 2:0 (43.).

Erlangen lässt nicht locker

Nach Wiederbeginn wurde es auch nicht besser für die Elf von Dieter Schlereth: Erneut gab es einen Foulelfmeter für Erlangen. Diesmal hatte Sand jedoch Glück, dass Herzner der Ball über den Fuß rutschte und der ATSV-Angreifer die Möglichkeit zum 3:0 liegen ließ. Statt einem Drei-Tore-Rückstand hinterherzulaufen, verkürzten nun allerdings die Sander. Thorsten Schlereth zeigte nach einer Stunde beim 1:2 seine Klasse: Nach einem langen Ball auf die linke Seite zog er an seinem Gegenspieler vorbei und schlenzte den Ball aus spitzem Winkel in die lange Ecke. Erlangens Torhüter Michael Kraut hatte keine Abwehrmöglichkeit. „Wir sind aber ruhig geblieben, weil wir wussten, dass wir noch Chancen bekommen würden“, sagte ATSV-Trainer Shqipran Skeraj nach dem Schlusspfiff.

Sand muss aufmachen

Und so kam es auch: Sand musste aufmachen – und Erlangen bekam Räume zum Kontern. Yuri Meleleo (83.) tauchte vor FC-Torwart Stefan Klemm auf und machte mit dem 3:1 alles klar. Nur fünf Minuten später war es Bless Fiebig, der zum 4:1 vollstreckte (88.). Die Vorarbeit lieferte jeweils Lukas Markert, was Skeraj zufriedenstellte, der von einem verdienten Sieg sprach.

Die Statistik des Spiels

Fußball, Bayernliga Nord

ATSV Erlangen – 1. FC Sand 4:1 (2:0)

Erlangen: Kraut – Vargas (46. Meleleo), Lindner, Krämer, Geißler, Markert, B. Herzner (84. Fiebig), Daoud, Guerra, Bajic (52. Kleefeldt), Mandelkow.

Sand: Klemm – Bechmann, Karmann, Thomann, Steinmann, Witchen, Rippstein (61. Moser), Hart (73. Klauer), T. Schlereth, Rugovaj, Markof (79. Durst).

Schiedsrichter: Sebastian Wieber (SV Ramsthal). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Herzner (12., Foulelfmeter), 2:0 Daniel Geißler (43.), 2:1 Thorsten Schlereth (60.), 3:1 Yuri Meleleo (83.), 4:1 Bless Fiebig (88.). Gelb-Rot: Max Witchen (42., Sand). Besonderes Vorkommnis: Bastian Herzner (Erlangen) schießt einen Foulelfmeter über das Tor (59.).

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