Ochsenfurt

Warum Patrick Karl seine neue Bestzeit nochmals angreifen möchte

Unter die ersten Drei hat es der Ochsenfurter bei den deutschen Meisterschaften nicht geschafft. Aber eine neue Bestmarke stimmt ihn zuversichtlich für sein nächstes Rennen.
Patrick Karl (rechts, Startnummer 163) aus Ochsenfurt hat bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig im 3000-Meter-Hindernislauf den vierten Platz erreicht.
Foto: Stephan Jäger | Patrick Karl (rechts, Startnummer 163) aus Ochsenfurt hat bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig im 3000-Meter-Hindernislauf den vierten Platz erreicht.

Eine Platzierung ganz vorne beim 3000-Meter-Hindernislauf war das Ziel des für den TV Ochsenfurt startenden Patrick Karl bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig. Am Ende verpasste er die ersten drei Plätze und landete auf Rang vier. Trotzdem darf der 25-Jährige das Rennen am Sonntag als Erfolg verbuchen: Karl lief mit 8:30,63 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Seine bisherige Marke hatte bei 8:31,81 gelegen.

Mit dem Ergebnis könne er sehr zufrieden sein, teilte Patrick Karl dieser Redaktion danach mit. "Endlich wieder eine Bestzeit nach zwei sehr schweren Jahren!" Der Sportler hatte an einer Verletzung der Achillessehne lange laboriert.

Abgesprochene Tempoarbeit der Führenden kostet Karl Kraft

Vom hohen Tempo des Laufs am Sonntag profitierte das gesamte Teilnehmerfeld. Für das Tempo hatten fünf Athleten, darunter Patrick Karl, gesorgt, die sich vor dem Rennen zwecks Tempoarbeit abgesprochen hatten.

"Eigentlich sind Meisterschaften eher langsam, weil keiner durch Tempoarbeit unnötig Kräfte verbrauchen will, um dann hintenraus überspurtet zu werden", erklärt Karl. Er selbst hatte im Rennen von 950 bis 1400 Metern fürs Tempo gesorgt und sich dann beim späteren Zweiten in den Windschatten gehängt, als dieser wie geplant an ihm vorbei lief.

"Leider konnte ich dem Tempo nur rund 400 Meter folgen und musste dann etwas reißen lassen", sagt Karl. Auf der Zielgeraden konnte er schließlich Jens Mergenthaler, den Dritten, nicht mehr schlagen. "So ein starkes Feld mit so guten Zeiten in der Spitze gab es schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr."

Für sein nächstes Rennen in Nizza am kommenden Samstag hat sich der Ochsenfurter ein weiteres ehrgeiziges Ziel gesteckt: Dort möchte er unter 8:30 Minuten laufen. "Ich habe mich jetzt von Rennen zu Rennen gesteigert und bin sehr guter Dinge, dass mir das gelingt."

Die Leistung vom Sonntag bringe ihn in der Weltrangliste zwar ein Stück nach vorne, aber noch nicht unter die für die Olympia-Qualifikation entscheidenden Top 45. Eine weitere persönliche Bestzeit in Nizza könnte ihn einer Qualifikation allerdings noch näher bringen.

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