Aschfeld

Schach-EM: Jana Schneider feiert großen Erfolg mit dem Team

So gut waren die deutschen Frauen lange nicht mehr: Sie erobern Platz fünf in Slowenien. Die Aschfelderin erringt einen wichtigen Sieg vor dem fulminanten Schlussspurt.
Jana Schneider, hier im Wohnzimmer ihres Elternhauses in Aschfeld, erlebte mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ihre erste Team-EM. 
Foto: Johannes Kiefer | Jana Schneider, hier im Wohnzimmer ihres Elternhauses in Aschfeld, erlebte mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ihre erste Team-EM. 

Durch einen fulminanten Schlussspurt haben Schach-Hoffnung Jana Schneider aus Aschfeld (Lkr. Main-Spessart) und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Team-EM im slowenischen Terme Catez die Top Fünf erobert. Dank zweier 3,5:0,5-Kantersiege über die Türkei und Litauen in den abschließenden Runden acht und neun landete das Quintett am Sonntag auf Rang fünf.

"Das ist super. So gut waren die deutschen Frauen seit sehr vielen Jahren nicht mehr", sagte Jana Schneider am Montag nach ihrer Rückkehr. Der Deutsche Schach-Bund nennt die Platzierung hinter den starken Nationen Russland, Georgien, Aserbaidschan und der Ukraine auf seiner Webseite "sagenhaft". "Alle fünf Spielerinnen haben in diesem Turnier Großes geleistet", heißt es. Die deutschen Männer beendeten die EM auf Platz zehn.

Für Jana Schneider war es die erste Teilnahme an einer Team-EM. Die 19-Jährige hatte ihren großen Auftritt in Runde fünf gegen Spanien. Da sicherte die Psychologiestudentin nach drei Remis ihrer Kolleginnen den entscheidenden Punkt zum 2,5:1,5 Sieg. "Der war sehr wichtig, um nach den Niederlagen gegen Russland und Aserbaidschan davor wieder in die Spur zu kommen."

Immer vier der fünf deutschen Spielerinnen bestritten eine Runde. Jana Schneider wurde von Bundestrainer Yuri Yakovich in fünf Partien eingesetzt. Davon gewann sie zwei, zwei verlor sie, einmal spielte sie Remis. Mit ihrer Leistung sei sie "im Großen und Ganzen" zufrieden, sagte sie noch im Zug nach Hause und klang müde nach zwei Wochen in Slowenien. "Es war toll, aber auch anstrengend", räumte sie ein. "Ich bin sehr froh, wie gut es für uns als Mannschaft gelaufen ist, aber auch, nun wieder zu Hause zu sein."

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