BASKETBALL

Was die Basketballerinnen des TV Marktheidenfeld in dieser Saison erwartet

Er will mit seinen Basketballerinnen in die Play-offs: Trainer Fabian Barthel vom TV Marktheidenfeld
Foto: Yvonne Vogeltanz | Er will mit seinen Basketballerinnen in die Play-offs: Trainer Fabian Barthel vom TV Marktheidenfeld

Basketball: Regionalliga Südost, Frauen

Regensburg Baskets – TV Marktheidenfeld (Samstag, 19 Uhr)

Die Basketballerinnen des TV Marktheidenfeld starten mit einem Auswärtsspiel gegen die Regensburg Baskets in die neue Saison. Mit Blick auf den Kader sind nur wenige Änderungen zu verzeichnen. Das Rückgrat der Mannschaft bilden weiterhin Eva Barthel und Margret Pfister. Jedoch muss Trainer Fabian Barthel auf zwei Spielerinnen verzichten, die in der vergangenen Saison zum Erfolg des Teams beigetragen hatten.  

"Pauline Winter und Aurelia Barthel haben uns verlassen", erklärt Fabian Barthel. Winter zieht in Richtung ihrer Heimat Bamberg und schließt sich dem BG Litzendorf an. Aurelia Barthel steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Als Neuzugang hat sich Nina Wucherer, die 25-jährige Tochter des langjährigen Spielers und Trainers der TVM-Männer, Nico Wucherer, dem Team angeschlossen.

Chance für Nachwuchskräfte

Dazu versucht Fabian Barthel weiterhin, die talentierten Nachwuchskräfte voranzubringen und in der Mannschaftshierarchie zu etablieren. Neben Vanessa Gorr erhofft sich Barthel auch von Elena Ivanov eine weitere Steigerung. Neu im erweiterten Kader ist Tiffany Sämann, die bei Heimspielen erste Regionalliga-Luft schnuppern soll.

Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben ist es auch dringend erforderlich, den Kader breit aufzustellen. Während in der letzten Saison aufgrund von Rückzügen die Anzahl an Spielen überschaubar war, hat sich in der Gruppeneinteilung einiges getan.

"Die Liga wurde aufgestockt, es sind wieder einige Ost-Mannschaften wie Jena, Leipzig und Dresden dabei", so Barthel und ergänzt: "Hinzu kommen die üblichen Konkurrenten aus Bayreuth, Herzogenaurach, Würzburg und Litzendorf."

Nie mehr Meisterschaft?

Auf die Frage, ob das Ausscheiden in den Regionalliga-Play-offs in der Vorsaison den Spielerinnen klargemacht habe, dass der ganz große Erfolg, sprich die Meisterschaft in der Regionalliga, nie mehr zu erreichen sein werde, erklärt Barthel: "Wir waren in der vergangenen Saison in der Nordgruppe ungeschlagen und haben auch in den Play-offs sehr gute Leistungen gezeigt. Wenn Jahn München mit fünf zweitligaerfahrenen Spielerinnen antritt, dann kommen wir aber an unsere Grenzen – und das ist uns bewusst. Dennoch tat die Niederlage der Stimmung keinen Abbruch. Wir gehen, trotz der sehr kurzen Vorbereitungszeit, zuversichtlich in die Saison und wollen auf jeden Fall in die Play-offs. Und wie weit man da kommt, hängt von so vielen Faktoren ab, das kann man nur bedingt beeinflussen."

Für das Spiel am Samstag hofft Barthel auf den "genau richtigen Gegner zum Saisonstart". Mit Blick auf die Ergebnisse der Vorsaison dürfte der Wunsch in Erfüllung gehen, denn Regensburg sicherte sich erst in den Abstiegsspielen (sog. Play-downs) den Klassenerhalt.

Kader: Eva Barthel (A/F), Anne Pfister (F/C), Margret Pfister (C), Meike Hermann (F), Elena Ivanov (A/F), Vanessa Gorr (A/F) Sabine Sigloch (C), Lena Zwiers (F/C), Nina Wucherer (A/F). A = Aufbau, F = Flügel, C = Center.

Abgänge: Pauline Winter (Litzendorf), Aurelia Barthel (ohne Verein)

Neuzugang: Nina Wucherer

Abgänge: Pauline Winter (Litzendorf), Aurelia Barthel (ohne Verein)

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