Handball: Bezirksoberliga

Kreisläufer Max Weber überragt beim Sieg des TSV Mellrichstadt gegen die SpVgg Giebelstadt

Max Weber (am Ball/Archivbild) gewann mit dem TSV Mellrichstadt in der Handball-Bezirksoberliga der Männer gegen die SpVgg Giebelstadt 32:21.
Foto: Heiko Rebhan | Max Weber (am Ball/Archivbild) gewann mit dem TSV Mellrichstadt in der Handball-Bezirksoberliga der Männer gegen die SpVgg Giebelstadt 32:21.

Es ist geschafft. Die Handballmänner des TSV Mellrichstadt landeten in der Bezirksoberliga ihren ersten Heimsieg, ihren zweiten Saisonerfolg. Und dieser fiel gegen die SpVgg Giebelstadt mit 32:21 (15:9) deftig aus, war nahezu ungefährdet. Nur in den ersten 20 Minuten konnten die Gäste Paroli bieten, ehe der TSV von 11:9 auf 18:9 davonzog, also sieben Tore in Folge erzielte. Das bedeutete schon früh die Vorentscheidung.

Die Giebelstädter waren schon in der 34. Minute gezwungen, ihr zweites Timeout zu nehmen. Was sie sich zur Pause vorgenommen hatten, konnten sie zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht umsetzen. Im Gegenteil. Der TSV zog auf und davon, war nicht mehr zu bremsen. Zudem verletzte sich ein Gästespieler schwer.

Fast jeder dritte Treffer des TSV Mellrichstadt geht auf das Konto von Max Weber

Die Mellrichstädter nutzten die Fehler des Gegners im Spielaufbau eiskalt aus. Vor allem einer trumpfte auf: Kreisläufer Max Weber, der mit elf Toren bester Werfer des Spiels war. Fast jeder dritter TSV-Treffer ging auf sein Konto. Er profitierte wie auch Paul Schneider von seiner Durchschlagskraft, bedingt durch die starke Physis. Diese beiden waren kaum zu halten.

Die Grundlage für den Kantersieg legte die Defensive um Abwehrchef Alexander Schultze. "Wir haben eine super Abwehr gespielt", lobte der Co-Trainer des TSV, Ditmar Piechulek. Das sah auch TSV-Headcoach Steffen Fiedler so: "Die Abwehr war stark, hat gut gekämpft." Und wenn der Gegner mal durch die TSV-Abwehr kam, scheiterte Giebelstadt oft an den gut aufgelegten Torhütern Christian Hartmann und Thomas Bieber.

Nur im Angriff lief nicht alles rund. So nahm sich der TSV vor der Pause einige Fehlwürfe. Das wurde aber im zweiten Durchgang besser, als Giebelstadt dem Sturmlauf des TSV nicht mehr gewachsen war. "Wir haben fünf bis sechs Spiele gebraucht, um uns an der Härte und an das Tempo der Bezirksoberliga zu gewöhnen", sagte Fiedler.

Der TSV Mellrichstadt hat nach Minuspunkten mit dem Drittletzten gleichgezogen

Es habe ein Reifeprozess stattgefunden. Nun sei die Mannschaft in der Liga angekommen, auch wenn sie nach wie vor Tabellenletzte ist. Aber das rettende Ufer ist in Sicht: Mit dem ersten Heimsieg zog das Team nach Minuspunkten mit dem Drittletzten Giebelstadt gleich.

Der erste Saisonsieg bei der HSG Mainfranken habe die Mannschaft belebt, betonte Steffen Fiedler, der im Abstiegskampf gegen die direkte Konkurrenz vor allem auf die Heimstärke baut: "Da erhoffen wir noch so manchen Punkt."

Tore für Mellrichstadt: Lukas Kupfer 1, Johannes Will 1, Paul Schneider 6, Timo Schneider 1, Alexander Schultze 1, Patrick Pfeiffer 7/2, Julian Gith 1, Simon Hoch 3, Max Weber 11.

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