FUSSBALL: KREISLIGA RHÖN, MÄNNER

Mehr Zuckerbrot als Peitsche beim TSV-DJK Wülfershausen

Zweikämpfe wie diese werden das Kellerduell zwischen dem Tabellenvorletzten TSV-DJK Wülfershausen (links David Mayer) und dem Schlusslicht TSV Steinach prägen. Der TSV Bad Königshofen (rechts Jakob Wiesenmüller) empfängt die Sportfreunde Herbstadt zum Grabfeld-Derby.
Foto: Rudi Dümpert | Zweikämpfe wie diese werden das Kellerduell zwischen dem Tabellenvorletzten TSV-DJK Wülfershausen (links David Mayer) und dem Schlusslicht TSV Steinach prägen.

Kreisliga Rhön, Männer

TSV-DJK Wülfershausen – TSV Steinach. Der TSV-DJK Wülfershausen hat allerhand Strapazen mit einer Fülle von Nachholspielen hinter sich. So muss er auch mit dem Handicap gegenüber den Gästen aus Steinach, erst am Mittwoch gefordert gewesen zu sein, so dass es auch eine Frage der Kräfte bzw. deren Einteilung sein wird. Der Ertrag für den Aufwand war allerdings erneut gleich null – 1:2 gegen den FC Reichenbach.

Der TSV Steinach hat am vergangenen Wochenende zwei völlig unterschiedliche Gesichter gezeigt. Beim für einen Tabellenletzten sensationellen 5:0-Auswärtssieg in Bad Königshofen spielte die Mannschaft um Spielertrainer Michael Voll wie aus einem Guss. Zwei Tage später gab es die erneute Ernüchterung vor eigenem Anhang, verlor man gegen Untererthal mit 0:3, belegt somit immer noch mit 28 Punkten einen direkten Abstiegsplatz.

Wülfershausens Interimstrainer Rudi Koob versucht es, seinem Naturell auch eher entsprechend, mehr mit Zuckerbrot als mit Peitsche. „Beim Blick auf die Tabelle ist das Ziel für beide Mannschaften klar. Wirklich hilft nur ein Sieg weiter. „Es ist aber auch wichtig, die Ruhe zu bewahren und nicht in Hektik zu verfallen.“ Und er versprüht Zuversicht und positives Denken: „Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft mit der Situation gut umgehen kann, wenn es auch immer enger wird. Wir sind den Abstiegskampf aus den Vorjahren gewohnt. Wenn wir so auftreten wie gegen Reichenbach, wird?s schwer, wenn so wie in Rannungen und in Ramsthal, ist mir nicht bange.“

SG Urspringen-Sondheim/Rhön – FC Strahlungen. Schafft die SG Urspringen-Sondheim/Rhön auch in dieser Saison wieder den Klassenerhalt? Dieses Spiel gegen den FC Strahlungen kann darüber eine Teil-Antwort geben, je nach den Ergebnissen der Konkurrenten. Und deren gibt es viele, immer noch, eins bis zwei Spiele vor dem Saisonende. Durch den überraschenden Punktgewinn in Rannungen konnte das Team der Trainer Markus und André Herbert zumindest den Relegationsplatz mit 29 Punkten verteidigen. Das letzte Liga-Spiel hat die SG noch auswärts in Ramsthal zu bestreiten. Es könnte zu irgendeiner Art von Endspiel werden, um den Liga-Erhalt oder zumindest um einen Relegationsplatz.

Für den FC Strahlungen war die 0:1-Niederlage in Rottershausen ein Rückschlag im Kampf um Platz zwei. „Sie konnten kurz vor Schluss, als wir etwas zu ungeduldig geworden waren, einen Konter erfolgreich abschließen“, weiß FC-Trainer Benedikt Bötsch zu berichten. „Wir haben nicht viel zugelassen, hatten aber auch wenig zwingende Chancen. Es bleibt eine ärgerliche Niederlage.“

Urspringen traut er zu, erfahren genug in solchen Situationen zu sein. „Wir werden alles geben müssen, um gegen einen unangenehmen, kampfstarken Gegner zu punkten. Leider hat sich Lukas Hein, bislang mit einer sehr guten Rückrunde, eine schwere Muskelverletzung zugezogen. Von den anderen Verletzten wird noch keiner zurückkommen. Wir werden aber eine gute Lösung finden.“

Die Spiele

Sonntag, 15. Mai, 15 Uhr:

FC Reichenbach/Burglauer/Windheim – FC WMP Lauertal (in Reichenbach)

FC Untererthal – TSV Großbardorf II

TSV-DJK Wülfershausen – TSV Steinach

FC Rottershausen – SV Ramsthal

SG Urspringen-Sondheim/Rh. – FC Strahlungen (in Sondheim/Rhön)

SV Riedenberg – FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen

TSV Bad Königshofen – Spfr. Herbstadt

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