Fußball: Bayernliga Nord, Männer

Warum Osama Alawami ein Glücksfall für den Fußball-Bayernligisten TSV Großbardorf ist

So wie hier möchte Großbardorfs Osama Alawami (Mitte) mit seinen Teamkameraden auch im Spiel in Feucht jubeln.
Foto: Anand Anders | So wie hier möchte Großbardorfs Osama Alawami (Mitte) mit seinen Teamkameraden auch im Spiel in Feucht jubeln.

Nach zwei Niederlagen in Folge (1:3 in Hof, 0:1 daheim gegen Abtswind) steht der TSV Großbardorf in der Fußball-Bayernliga Nord beim SC Feucht (Anpfiff: Samstag, 13 Uhr) mächtig unter Druck. Derzeit belegen die Grabfeld-Gallier Rang 14, einen Relegationsplatz. Allerdings beträgt der Rückstand auf den ASV Neumarkt (10.) nur zwei Punkte.

TSV-Trainer Andreas Brendler weiß dank der Informationen eines Kumpels gut über die Mittelfranken Bescheid. "Feucht hat eine erfahrene Mannschaft mit guten Einzelspielern." Ihre derzeitige Position (Platz sechs) traut Brendler ihnen auch am Saisonende zu.

Jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen

"Aber ich bin mir sicher, dass wir nicht chancenlos sind. Wir fahren nach Feucht, um zu gewinnen, wollen in jedem Fall aber etwas Zählbares mitnehmen", macht der TSV-Coach in Optimismus. "Meine Mannschaft kann Fußball spielen. Das hat sie bewiesen. Aber dazu muss jeder an seine Grenzen gehen." Feuchts Heimbilanz (2/2/1) gibt dem TSV Anlass zur Hoffnung.

Das passt nicht zum TSV Großbardorf

"Jetzt muss eine positive Reaktion von uns kommen. In Feucht müssen wir beweisen, dass wir eine echte Mannschaft sind, in der jeder für jeden kämpft. Ich bin überzeugt, dass wir das auf den Platz bringen. Im Training hat jeder gezeigt, dass er gewillt ist, alles dafür zu tun. Zwei solche schwachen Leistungen wie zuletzt passen einfach nicht zum TSV Großbardorf. Keiner darf sich in Feucht verstecken, jeder muss sich zeigen. Ich werde das auf jeden Fall tun", verspricht Osama Alawami, der meist in der Innenverteidigung spielt.

Osama Alawami ist "ein Glücksfall für uns"

Und er ergänzt: "In Hof haben wir in der abgelaufenen Saison auch schlecht gespielt und verloren, haben dann aber Seligenporten und Feucht geschlagen. Sollte uns in diesem Schlüsselspiel ein Dreier gelingen, wäre das super. Wir wollen alle mit einem guten Gefühl in die Pause nach dem Feucht-Spiel gehen", zeigt sich der 23-Jährige zuversichtlich.

Sein Trainer hält große Stücke auf "Ossi", wie er in der Mannschaft genannt wird. "Er ist ein Glücksfall für uns. Ossi ist ein super Kerl, den ich mag und der immer sein Ding macht", sagt Brendler. Unklar ist, ob Ronny Mangold, sein Partner in der Innenverteidigung, dabei sein wird. Fehlen wird in jedem Fall der verletzte Niklas Schories.

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