Würzburg

Baskets gegen Rassismus: "Man wird sensibler als Weißer"

Felix Hoffmann und Steven Key von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg würden am liebsten gar nicht über Rassismus reden. Aber sie tun es - auch wenn dabei Tränen fließen.
Teamarbeit: Baskets-Co-Trainer Steven Key (links) brieft Flügelspieler Felix Hoffmann.
Foto: Heiko Becker | Teamarbeit: Baskets-Co-Trainer Steven Key (links) brieft Flügelspieler Felix Hoffmann.

Slang zu sprechen, das war zu Hause bei Steven Key verpönt. "Yo man, und so weiter, das gab es nicht", erinnert sich der 52-Jährige an seine Jugend in Maryland an der Atlantikküste der USA. Seine Mutter wollte nicht, dass Menschen, die ihn als Person of Color sowieso schon anders beurteilten als weiße Amerikaner, ihre Vorurteile bestätigt sahen. "Sie sagte, ich soll ihnen keine Entschuldigung geben, mich mit anderen in eine Schublade zu stecken", erzählt Key. Er hielt sich immer an diese Empfehlung - und verstand zugleich, dass sie ein Ausdruck des tief verwurzelten systemischen Rassismus in den USA ist. So ...

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