Würzburg

Chancenlose Wasserballer

Wie schon im vergangenen Jahr gewann der älteste Nachwuchs des SV Würzburg 05 bei den deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille.
Wasserball, U19 DSV DM, SV Würzburg 05 - White Sharks Hannover       -  Der SV 05 Würzburg mit Paul Volkwein (rechts) unterlag gegen die White Sharks Hannover (links Philipp Dolff) 3:22.
Foto: Heiko Becker | Der SV 05 Würzburg mit Paul Volkwein (rechts) unterlag gegen die White Sharks Hannover (links Philipp Dolff) 3:22.

Wie schon im vergangenen Jahr gewann der älteste Nachwuchs des SV Würzburg 05 bei den deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille. Im heimischen Wolfgang-Adami-Bad waren der ASC Duisburg und die White Sharks Hannover die Gegner. Der OSC Potsdam hatte kurzfristig zurückgezogen, womit der Osten keinen Vertreter zu den Meisterschaften entsandte.

Im ersten Spiel trafen die von Matthias Försch und Daniel Schwinning trainierten Würzburger der Jahrgänge 1998 bis 2001 auf den Nachwuchs des ASC Duisburg. Die Ruhrpottler waren mit zahlreichen deutschen Meistern der U 17 dieses Jahres angereist, verstärkt mit älteren Spielern, die alle auch schon in der Bundesliga spielen. So waren die Rollen klar verteilt: Die 05er gingen als krasser Außenseiter ins Turnier. Würzburg erwischte einen guten Start und konnte bis zum 3:3 mithalten. Vor allem Center und Kapitän Anton Laug stellte die Abwehr des ASCD vor große Probleme. Im Folgenden riss bei den 05ern allerdings der Faden, und es schlichen sich Fehler ins Spiel ein, wodurch Duisburg davonziehen konnte. Am Ende hieß es dann 6:15 aus Würzburger Sicht. Eine Niederlage, die nicht so hoch hätte ausfallen müssen, aber verdient war.

Nur eine Stunde später mussten die Würzburger wieder ins Wasser. Und gegen den alten und neuen deutschen Meister White Sharks Hannover kam es noch dicker. Das Team von Trainer Milan Sagat ging ausgeruht in die Partie, den Würzburgern war der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Ein 1:5 nach dem ersten Viertel sprach schon eine deutliche Sprache, und beim 2:10 zur Halbzeit mussten die Hausherren Schlimmstes befürchten. Die zweite Halbzeit gewannen die Hannoveraner dann sogar 12:1, so dass am Ende ein 22:3-Sieg stand.

„Wir hatten nie eine Chance, das Spiel auch nur annähernd spannend zu gestalten. Ich bin dennoch stolz auf meine Jungs. Sie haben sich nach Kräften gewehrt und alles versucht. Man darf auch nicht vergessen, dass Hannover wahrscheinlich doppelt so oft trainiert wie wir. Das können wir hier einfach nicht stemmen“, sagte Würzburgs Trainer Försch.

Hannover sicherte sich den Titel durch ein 15:8 gegen Duisburg.

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