Würzburg

MP+Kommentar: Erster europäischer Fußball-Profi outet sich als schwul. Warum das bald keine Meldung mehr wert sein sollte

Der 17-jährige Engländer Jake Daniels übernimmt in der Vorreiterrolle eine große Verantwortung: Nur wenn die Hemmschwelle sinkt, kann Homosexualität im Männerfußball zur Selbstverständlichkeit werden.
Die Regenbohnenfahne: Das LGBTQ+-Symbol ist immer häufiger in Fußball-Stadien zu sehen. Nun hat sich in England ein erster aktiver europäischer Fußballprofi als schwul geoutet.
Foto: Imago/Ian Stephen | Die Regenbohnenfahne: Das LGBTQ+-Symbol ist immer häufiger in Fußball-Stadien zu sehen. Nun hat sich in England ein erster aktiver europäischer Fußballprofi als schwul geoutet.

Es sind nur sechs Worte. "Ich will einfach nicht mehr lügen." Sechs Worte, die für eine ganz persönliche Entscheidung stehen - die aber etwas Nachhaltiges auslösen können im professionellen europäischen Männerfußball. Jake Daniels hat sich - wie weltweit im Profifußball bis dato nur der Australier Josh Cavallo - als erster in Europa entschlossen zu sagen, was er ist: schwul. Mit 17 Jahren. Am Anfang seiner Karriere. Er könnte für eine neue Generation stehen. Eine Generation Profifußballer, die sich anders definiert.In jedem Fall erfüllt er jetzt schon eine Vorreiterrolle.

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