Würzburg

Würzburger Kickers treffen auf alte Bekannte

Gleich drei Ex-Rothosen stehen beim FC Ingolstadt im Kader. Die Oberbayern gehen als Favorit in das Freitagabendspiel.
Caniggia Elva (links) und Peter Kurzweg haben ihre Arbeitskleidung inzwischen gewechselt. Beide spielen inzwischen gemeinsam für den FC Ingolstadt und treffen an diesem Freitag auf ihren Ex-Klub Würzburger Kickers.
Foto: Frank Scheuring | Caniggia Elva (links) und Peter Kurzweg haben ihre Arbeitskleidung inzwischen gewechselt. Beide spielen inzwischen gemeinsam für den FC Ingolstadt und treffen an diesem Freitag auf ihren Ex-Klub Würzburger Kickers.

Es geht weiter Schlag auf Schlag. An diesem Freitag (19 Uhr) steht für die Drittliga-Fußballer der Würzburger Kickers beim FC Ingolstadt das dritte Punktspiel innerhalb von sieben Tagen auf dem Programm. Keine leichte Aufgabe für die Mannschaft der Kickers. Schließlich fahren die Rothosen nicht unbedingt mit frischem Selbstvertrauen in Richtung Oberbayern. Die Niederlagen in Unterhaching (4:5) und gegen Großaspach (0:3) haben dafür gesorgt, dass Trainer Michael Schiele und sein Team schon früh in der Saison unter Zugzwang stehen.

Die Kickers hätten "viel mehr Qualität", als sie gegen Großaspach gezeigt haben, ist Jeff Saibene überzeugt. Der Luxemburger, der im April 2017 bei einem Zweitliga-Spiel am Würzburger Dallenberg als Coach von Arminia Bielefeld seinen Einstand im deutschen Profifußball gab, ist seit Sommer neuer Trainer beim FC Ingolstadt. Den Klub nach einer chaotischen Zweitliga-Saison mit fünf verschiedenen Trainern und dem bitteren Abstieg in der Relegation zu stabilisieren und wieder nach oben zu führen, das ist Saibenes Aufgabe. Das Budget des Vereins, der vor drei Jahren noch erstklassig spielte, scheint für Drittliga-Verhältnisse durchaus ordentlich zu sein. So lockte der FCI mit Maximilian Beister auch einen prominenten Angreifer an die Donau. Auch zwei Ex-Kickers-Akteure gingen im Sommer zum FCI. Peter Kurzweg –der Linksverteidiger wurde zuletzt auf der ungewohnten rechten Außenbahn eingesetzt – und Caniggia Elva. "Mit Peter Kurzweg hatte ich keinen Kontakt mehr", erzählt Schiele: "Cannigia Elva hat mich noch einmal angerufen und sich verabschiedet. Das hat mich sehr gefreut."

Schröck und Elva fehlten verletzt

Ob es ein Wiedersehen mit Elva auf dem Feld genen wird? Wie Tobias Schröck, in der zweiten Bundesliga für die Kickers aktiv, fehlte der Stürmer zu Saisonbeginn aus Verletzungsgründen. Am Freitag könnte es für die beiden zu Kurzeinsätzen reichen. Mit dem Saisonstart ist man in Ingolstadt trotz einiger Verletzungssorgen zufrieden. Ungeschlagen ist der FCI, der am nächsten Dienstag (18.30 Uhr) im Toto-Pokal-Wettbewerb beim Rhöner Kreissieger SV Burgwallbach/Bad Neustadt zu Gast ist. Zuletzt gab es ein 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern. Auf die Kickers wartet ein Gegner, der sicherlich seinerseits die Initiative ergreifen wird. "Wir erwarten diesmal ein Spiel, in dem wir nicht die ganze Zeit selbst aktiv sein müssen", sagt Kickers-Trainer Schiele. Genau damit hatten die Kickers gegen Großaspach Probleme, weil es ihnen an Durchschlagskraft mangelte.

Was verändert Schiele?

Der Würzburger Trainer wird, das hat er bereits angekündigt, seine Startelf verändern. Der Einsatz von Leroy Kwadwo dürfte, nachdem er gegen Großaspach mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt wurde, ausgeschlossen sein. Für Albion Vrenezi wird die Partie nach seiner Oberschenkelverletzung noch zu früh kommen. Außenbahnspieler Frank Ronstadt könnte nach auskurierter Muskelverletzung ein Kandidat für die Bank sein. Bleibt die Frage, welche Umstellungen Schiele vorschweben. Wirklich anbieten konnten sich die Einwechselspieler bei ihren Teilzeiteinsätzen in den vergangenen beiden Partien nicht.

"Wir werden Würzburg auf keinen Fall unterschätzen", kündigt FCI-Trainer Saibene an, der an diesem Freitag auf einen ganz erfahrenen Mann an seiner Seite verzichten muss. Michael Henke, einst Co-Trainer von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern München, ist seit 2012 mit einer Unterbrechung in verschiedenen Funktionen beim FCI tätig. Derzeit als Sportdirektor. In Kaiserslautern wurde Henke vom Schiedsrichter des Innenraums verwiesen und muss, so das Urteil des Sportgerichts, am Freitag auf der Tribüne statt auf der Bank Platz nehmen.

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