MP+Samstagsbrief: Machen Sie nicht nur Symbolpolitik, Punk-Ministerin Claudia Roth!

Im Kanzleramt sitzt jetzt eine grüne Nervensäge und durch und durch kulturaffine  Kulturstaatsministerin. Gut für die Branche? Unsere Autorin wünscht sich mehr als Euphorie.
Claudia Roth, die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, hier bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises im Dezember in Berlin. 
Foto: Christian Mang, dpa | Claudia Roth, die neue Staatsministerin für Kultur und Medien, hier bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises im Dezember in Berlin. 

Sehr geehrte Claudia Roth, jetzt sind Sie also die Chefin des Ressorts für das Gute, Wahre und Schöne! Herzlichen Glückwunsch, da hätten wir gleich ein paar Wünsche: Nämlich erstens, würden Sie bitte... Halt. Die Erwartungen an Sie sind seit Ihrer Berufung in den achten Stock im Kanzleramt hoch genug. Sie gelten nämlich als Ermöglicherin. Leidenschaftlich, kämpferisch, in allen Belangen parteiisch für Kultur. Kommunikativ dazu, gerne in der Öffentlichkeit. Einzig und sicher nicht artig. Oh wei, sagten die einen erschrocken, diese Reizfigur und Nervensäge.

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