Leseranwalt: Wann eine Bewertung von  Kandidaten-Aussagen vor der Wahl nötig ist

Ein Leser stellt vor der Bundestagswahl die Neutralität der Redaktion in Frage. Warum aber bei der Vorstellung von Kandidatinnen und Kandidaten auch Bewertungen wichtig sind.
Am 26. September wird abgestimmt: Eine Aufgabe des Journalismus ist, vor der Wahl zum Deutschen Bundestag vielfältig zu informieren- durchaus auch mit Bewertungen.
Foto: Sven Hoppe, dpa | Am 26. September wird abgestimmt: Eine Aufgabe des Journalismus ist, vor der Wahl zum Deutschen Bundestag vielfältig zu informieren- durchaus auch mit Bewertungen.

Bewertungen sind Teil des Journalismus und derzeit gerade bei Vorstellungen von Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um ein Bundestagsmandat bewerben, gefragt. Da bedarf es eben mehr als nur einer puren Verbreitung ihrer Wahlkampf-Aussagen. Zu diesem Hinweis veranlasst mich Leser M.S. mit seiner Kritik an der Darstellung eines Direktkandidaten - online und in einem Lokalteil der Zeitung vom 2. September.Unter der Überschrift "Für 'dieBasis' in den Bundestag" wurde ein Bewerber vorgestellt, der mit der neuen Partei Corona-Maßnahmen verhindern will und das Virus für nicht übermäßig gefährlich hält.

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