Scheurings Wort zum Samstag: Anleitung zum Selbsttest

Ich mache zweimal in der Woche einen Corona-Selbsttest. Diesem liegt immer eine erhellende Gebrauchsanweisung bei. Ein Test verwendet die immunochromatographische Methode auf der Basis monoklonaler Antikörper, beim anderen handelt es sich um einen Lateral-Flow-Sandwich-Assay, der für den Nachweis des Nukleokapsidprotein-Antigens in gegurgelten Wasser- oder Speichelproben bestimmt ist. Ein Augenmerk gilt dabei der Mutationsposition in der Rezeptorbindungsdomäne des Spike-Glykoproteins des Virus. Das Testkit hat eine Beschichtung aus polyklonalen Ziegen-Anti-Kaninchen-IgG-Antikörpern, was ich beruhigend finde. Vor dem Test muss man Testgerät, Probenstäbchen, Probenröhrchen, Pasteurpipette, Düse, Plastikbeutel, Rohrständer und Extraktionspufferröhrchen in die richtige Position bringen. Die Anwendung ist kinderleicht. Probenpuffer und Testkarte müssen auf Raumtemperatur äquilibriert werden, steht in der Anleitung, und: „Legen Sie Ihren Speichel auf die Alufolie an der Verpackung, die ihm zugeordnet ist.“ Wenn der Speichel gelegt ist, gibt man 30 Tropfen in das mit Extraktionspuffer gefüllte Pufferröhrchen und tropft die Speichel-Extraktionspuffer-Mischung in die Probenvertiefung auf der Testkassette. Wer beim Test irgendwo zwischen Papisten, papperlapapp: Pasteurpipette und Speicheldüse oder Rohrständer und Puff, äh: Pufferröhrchen durcheinanderkommt, kann einfach den Extraktionspuffer-Nippel durch die Rohrständer-Lasche ziehen und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen. Bei mir hat das eigentlich immer ganz gut geklappt.

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Herbert Scheuring
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