Unterm Strich: Manchmal helfen nur noch Fake News

Unterm Strich können wir an dieser Stelle natürlich auch Fake-News. Also auf geht's: Die Nachbarin meiner Schwägerin will jetzt herausgefunden haben, dass sich das neuartige Coronavirus nicht nur durch Tröpfcheninfektion verbreitet, sondern offensichtlich auch in handelsüblichem Klopapier nistet. Demnach kann bereits der Inhalt noch ungeöffneter Packungen belastet sein. Glauben Sie das? Dann vermeiden Sie – zum Beispiel beim Einkaufen im Supermarkt – den Kontakt mit Toilettenpapier möglichst weiträumig. Einige Geschäfte sind deshalb bereits dazu übergegangen, das gefährliche Produkt zumindest zeitweilig aus den Regalen zu nehmen oder zumindest zu rationieren. Bei der Benutzung des kontaminierten Klopapiers kann es angeblich dazu kommen, dass das Virus direkt vom Hintern ins Hirn steigt und dort zur Verbreitung der eigenen Art schubartig neue Klopapierkäufe auslöst. Sollten Sie also während Ihres Einkaufs andere Kunden mit deutlichen Klopapier-Überkapazitäten im Einkaufswagen beobachten, handelt es sich mit einiger Wahrscheinlichkeit um bereits Infizierte, also halten Sie Abstand! Darüber hinaus soll es keinerlei Indizien dafür geben, dass die Verwendung von besonders weichem Klopapier zu einem milden Verlauf der Infektion beiträgt. Eher zu Durchfall, was den Papierverbrauch deutlich in die Höhe schnellen lässt und so die Verbreitung des Virus begünstigt. Dafür spricht auch, dass „sich wundgewischt fühlen“ ein erstes Indiz für eine Erkrankung sein kann. Sage da noch einer, dass diese Corona-Krise nicht in jeder Hinsicht beschissen ist.

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Helmut Glauch
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