Unterm Strich: Weihnachten mit Wham und Wauwau

Nur noch wenige Wochen, und in Deutschland steht Weihnachten vor der Tür. Es ist ein Fest der Verheißung und des Friedens. Ob Weihnachten allerdings zur Gelegenheit wird, die Komfortfunktionen des Backofens ausgiebig zu testen und die Vorzüge des Braten-Thermometers im Hinterteil einer Gans zu genießen, das steht in diesem Jahr allerdings noch in den Weihnachtssternen. Corona-Beschränkungen könnten dem einen Strich durch die Rechnung machen und den Menschen eine viel zu stille Nacht bescheren. Es gibt freilich Widerstand gegen solche Gedankenspiele, zum Beispiel von Friedrich Merz. „Es geht den Staat auch nichts an, wie ich mit meiner Familie feiere“, lässt der mögliche Merkel-Nachfolger der CDU verlauten. Dabei hätten wir so gerne gewusst, ob auf seinem Gabentisch das neue „Monopoly – Blackrock Edition“ liegt, das erstmals über drei Hedgefonds-Felder verfügt – mit fatalen Folgen für die Spieler. Vielleicht haben wir aber auch einen völlig falschen Eindruck davon, wie bei den Merzens Weihnachten gefeiert wird. Am Ende wird dort gar die Tierliebe großgeschrieben und es läuft jene CD mit Weihnachtsliedern, die extra für Hunde produziert wurde und bei der Wissenschaftler ganz spezielle Klänge verwenden. Die Tiere hüpfen, jaulen und springen vor Freude, wenn sie die Hunde-Weihnachtsmusik hören. Nicht zu vergleichen mit den gegenteiligen menschlichen Reaktionen, wenn sie „Last Christmas“ von Wham hören. Bleiben wir gelassen, was dieses Weihnachten betrifft. Und hoffen wir, dass die CDU mit Merz nicht auf den Hund gekommen ist.

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