MP+Glosse am Morgen: Augen auf bei der Klebstoff-Wahl

Wer sich fürs Klima irgendwo festklebt, sollte aufpassen, dass das, womit er klebt, auch gut fürs Klima ist. Sekundenkleber ist es schon mal nicht, meint unser Autor.
Ein Klimaaktivist klebt seine Hand auf die Fahrbahn am Karlsplatz in der Münchner Innenstadt.
Foto: Lennart Preiss/dpa | Ein Klimaaktivist klebt seine Hand auf die Fahrbahn am Karlsplatz in der Münchner Innenstadt.

Fürs Klima auf die Straße zu gehen, ist nicht verkehrt, sich aber gleich an selbiger festzukleben äußerst fragwürdig. Nicht nur, weil durch Blockaden eventuell Rettungs- und Sicherheitskräfte nicht rasch genug zum Einsatzort kommen, sondern auch, weil lupenreine Umweltaktivisten sich genauer ansehen sollten, womit sie sich da eigentlich auf grauem Grund fixieren.    Von wegen klimafreundlichBeinahe alle Klebstoffe basieren auf petrochemisch gewonnenen Rohstoffen, sind also Mixturen mit fossilen Quellen wie Erdöl, Kohle und Gas.

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