MP+Glosse am Morgen: Wieso auch die Oberbayern plötzlich Unterfranken sein wollen

Oberbayern hält sich gerne für das bessere Bayern. Unser Autor wundert sich deshalb, dass man im Süden des Freistaats nun offenbar neidisch nach Unterfranken blickt.
'Unterfranke müsste man sein', findet eine Zeitung aus Oberbayern. Wir können da nur zustimmend nicken – und die unterfränkischen Musikanten von 'Hie un hah' einen Tusch spielen lassen. (Das Bild entstand 2019 beim Würzburger Stadtfest).
Foto: Daniel Peter | "Unterfranke müsste man sein", findet eine Zeitung aus Oberbayern. Wir können da nur zustimmend nicken – und die unterfränkischen Musikanten von "Hie un hah" einen Tusch spielen lassen. (Das Bild entstand 2019 beim Würzburger Stadtfest).

Oberbayern ist für viele seine Bewohner die Steigerung von Bayern: Die höchsten Berge, die grünsten Wiesen, die prächtigsten Kühe. Ein Märchenland, in dem die Einheimischen ihr "Mia san Mia"-Gen so richtig ausleben können.So reibt man sich verwundert die Augen, wenn der im oberbayerischen Ingolstadt erscheinende "Donaukurier" titelt: "Unterfranke müsste man sein".Endlich haben sie’s begriffen diese eigenwilligen Voralpenländler, denkt man sich.

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