MP+Absturz der Union: Wie konnte das nur so schief gehen?

Armin Laschet steht vor den Trümmern seiner politischen Karriere. Im Rekordtempo mutierte er vom respektierten Ministerpräsidenten zu einer Karikatur seiner selbst. Eine Analyse.
Selbst seine eigenen Parteifreunde ließen ihn im Wahlkampf im Regen stehen: Armin Laschet kämpft um seine politische Zukunft.
Foto: Michael Kappeler, dpa | Selbst seine eigenen Parteifreunde ließen ihn im Wahlkampf im Regen stehen: Armin Laschet kämpft um seine politische Zukunft.

Sein Blick geht Richtung Himmel, mit einer Hand umklammert er den schwarzen Schirm, mit der anderen Hand versucht er, sein Sakko zusammenzuziehen. Es ist kalt an diesem Dienstagmittag in Berlin. Herbststimmung der ungemütlicheren Sorte. Einer der wartenden Journalisten fragt Armin Laschet, wie es ihm geht. „Regnet“, sagt er knapp und läuft weiter. Drinnen wartet die Grünen-Spitze auf ihn, es soll sondiert werden, ob nach der Bundestagswahl nicht doch eine Bundesregierung unter Führung der Union möglich ist. Eine Bundesregierung mit Laschet als Kanzler.

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