München

Neuer Streit um Baumfällungen

Nachdem ein umstrittenes Schutzgebiet vor Gericht aufgehoben wurde, fallen dort wieder Bäume. Naturschützer sind erzürnt, die Forstverwaltung spricht von Pflegemaßnahmen.
Seit Jahren ein Zankapfel zwischen Naturschützern und Waldnutzern im Steigerwald: Der 'Hohe Buchene Wald' im Ebracher Forst.
Foto: Ulla Reck (Freundeskreis Nationalpark) | Seit Jahren ein Zankapfel zwischen Naturschützern und Waldnutzern im Steigerwald: Der "Hohe Buchene Wald" im Ebracher Forst.

Was die Bayerischen Staatsforsten als sehr zurückhaltende Holznutzung bezeichnen, bringt Naturschützer im Steigerwald in Rage. Und einmal mehr geht es um den Dauer-Zankapfel "Hoher Buchener Wald": In dem Waldidyll hat der Forstbetrieb Ebrach nach der von den Gerichten bestätigten Aufhebung eines Schutzgebietes wieder damit begonnen, zu der dort seit 2014 ruhenden Forstwirtschaft zurückzukehren. Von Wortbruch und Waldverwüstung ist deshalb bei den Naturschutzorganisationen die Rede. Gemeinsam gefordert wird ein sofortiger Stopp der "Einschläge" im ehemaligen Klosterforst der ...

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