München

Söder verspricht leichteren Zugang zu Corona-Soforthilfe

Soforthilfe soll Betriebe und Freiberufler vor Finanz-Not bewahren. Doch die Auszahlung stockt, die Bedingungen stoßen auf Kritik. Die Regierung will nun nachbessern.
Wollen die Zugangshürden für staatliche Soforthilfen senken und die Bearbeitung der inzwischen mehr als 200 000 Anträge beschleunigen: Ministerpräsident Markus Söder (CSU, links) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).
Foto: Peter Kneffel, dpa | Wollen die Zugangshürden für staatliche Soforthilfen senken und die Bearbeitung der inzwischen mehr als 200 000 Anträge beschleunigen: Ministerpräsident Markus Söder (CSU, links) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

Eigentlich müsste alles ganz einfach sein: Kleinunternehmer, Freiberufler oder Solo-Selbständige, die durch die Coronakrise finanziell in Bedrängnis geraten, sollen in Bayern unbürokratisch staatliche Soforthilfe bekommen. "Nicht kleinkariert und haarspalterisch" werde der Freistaat bei der Bewilligung sein, beteuerte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vor genau einer Woche.Und schnell werde der Staat handeln, versprach Aiwanger damals: "Mein Ziel ist, dass alles, was jetzt beantragt wird, in den nächsten acht bis zehn Tagen bezahlt ist. In zehn Tagen muss das Geld raus.

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