Exklusiv: Doping in Deutschland - Die Akte VF-1220/13/72

Neue Aktenfunde aus den 70er Jahre beweisen: Die Bundesrepublik Deutschland finanzierte aus Steuergeldern am sportmedizinischen Institut der Universität Freiburg Dopingforschung mit Anabolika, Insulin und Wachstumshormonen.
Wie in einer Apotheke: Herbert Reindell (links) von der Universität Freiburg war 1964 Arzt der deutschen Olympia-Mannschaft. Unser Bild zeigt ihn zusammen mit Dr. Woldemar Gerschler im Behandlungszimmer in Tokio.
Foto: Action Press | Wie in einer Apotheke: Herbert Reindell (links) von der Universität Freiburg war 1964 Arzt der deutschen Olympia-Mannschaft. Unser Bild zeigt ihn zusammen mit Dr. Woldemar Gerschler im Behandlungszimmer in Tokio.

Nach dem Zweiten Weltkrieg plante Deutschland 1972 die Rückkehr auf die Bühne der großen Weltgemeinschaft: Die Olympischen Sommerspiele in München sollten eine neue, die gute Seite Deutschlands zeigen. Erstmals stellte sich die Demokratie ins Schaufenster, die Bundesrepublik Deutschland wollte dem Sport der Welt ein guter Gastgeber sein – und offensichtlich auch ihre Leistungsfähigkeit auf dem Feld der Athletik in besonderem Maße demonstrieren. Nun erst entdeckte Dokumente nähren den Verdacht, dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Exklusiv liegen dieser Zeitung Akten vor, die die ...

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