Wie Draghi Europa retten will

Weil die Politik nicht vorankommt, eilt nun Notenbankchef Mario Draghi klammen Ländern zur Hilfe: Unbegrenzt will die EZB Staatsanleihen von Krisenländern kaufen – wenn die Staaten die Rettungsfonds anrufen.
Deutschlands Euro-Duo: EZB-Direktor Jörg Asmussen (links) und Bundesbankpräsident Jens Weidmann haben ein gemeinsames Ziel – doch unterschiedliche Wege.
Foto: dpa | Deutschlands Euro-Duo: EZB-Direktor Jörg Asmussen (links) und Bundesbankpräsident Jens Weidmann haben ein gemeinsames Ziel – doch unterschiedliche Wege.

Mit Blaulicht und Sirene eilen die Feuerwehrwagen zum Euro-Tower. Dort will EZB-Präsident Mario Draghi gleich berichten, dass die Notenbank schwere Geschütze gegen die Euro-Schuldenkrise einsetzen wird. Doch der Italiener muss warten, die Spannung steigt. Die Fahrstühle im EZB-Turm sind außer Betrieb, und die Feuerwehr muss erst sicherstellen, dass es in dem Gebäude nicht brennt. Die Journalisten müssen so lange draußen bleiben. Wenig später ist das Problem behoben, und Draghi legt los.

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