Würzburg

MP+450-Euro-Jobs in Unterfranken: Warum sie heikel sein können

Minijobs sind gut, um sich was dazuzuverdienen. Zum Problem werden sie, wenn man von ihnen abhängig wird. In Unterfranken ist das häufiger als vermutet. Zwei Beispiele.
Ein Kellner deckt die Tische des Außenbereichs eines Hotels ein. Die Gastronomie setzt häufig auf 450-Euro-Kräfte. 
Foto: Matthias Bein, dpa (Symbolbild) | Ein Kellner deckt die Tische des Außenbereichs eines Hotels ein. Die Gastronomie setzt häufig auf 450-Euro-Kräfte. 

Die Fenster der Fachwerkhäuser dunkel, die Gassen leer. Wenn Frank nachts um vier mit ein paar Packen Zeitschriften im Wagen durch seine Stadt läuft, von einem Briefkasten zum nächsten,  dann erst fühlt er sich richtig wohl. "Dann habe ich meine eigene Sprache. Ich kann ich sein", sagt er.40 Jahre lang war er Kaufmann, hat Haushaltsartikel ge- und verkauft. In den Firmen, in denen er arbeitete, lief es manchmal besser, manchmal schlechter – letzteres vor allem zum Ende hin.Mit 60 Jahren war er durch: erst Reha, dann Frühverrentung und damit Rentenabzüge.

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